Bauer aus Dano bewirtschaftet sein Feld

Projektgebiet Dano

Lage

Karte unserer Projektregionen

Dano liegt 200 Kilometer südwestlich von Addis Abeba in der West Shoa Zone im Regionalstaat Oromia. Das 659 km² große Gebiet erstreckt sich auf einem Hochplateau mit einigen wenigen Hügeln. In den zwei Regenzeiten – der größeren von Juni bis September, der kleineren von Mitte März bis Ende April – fällt durchschnittlich 1050 mm Regen im Jahr. Die 105.430 Einwohner leben überwiegend von Ackerbau und Viehzucht, welche jedoch zum Überleben kaum ausreichen. Seit 2013 führt Menschen für Menschen in Dano ein integriertes ländliches Entwicklungsprojekt.

Projektbeginn: 2013
Fläche: 659 km²
Bevölkerung: ca. 105.430
Lage: ca. 200 Kilometer westlich von Addis Abeba

Aus unserem Projektgebiet

Ausbesserung des Lehmbodens einer alten Schule

Bald ist die Zeit der Plagen zu Ende

Im Dorf Kelecha Jibat ist der Besuch der alten Schule die reinste Plage. Am Lehmboden der Schulhütten lauern Sandflöhe, die sich in die nackten Füße der Kinder bohren. Menschen für Menschen baut nun moderne Schulgebäude.

So einfach ist es, zu helfen

Essen für ein Abdii-Borii-Kind

Mit 40 Euro

finanzieren Sie die Essenversorgung für ein Abdii-Borii-Kind.

Hauswirtschaftstraining

Für 100 Euro

kann eine Frau an einem Hauswirtschaftstraining teilnehmen.

Impfung

Mit 150 Euro

können 30 Kinder gegen zehn Krankheiten geimpft werden.

Situation vor Projektbeginn

Altes Schulgebäude

Der Boden in Dano ist durch Abholzung und Überweidung stark erodiert und ausgelaugt. Die Bauern benötigen Holz für den Haushalt, kennen aber keine Wiederaufforstung. Die Tiere weiden auf offenem Land und nehmen dem Boden vielerorts auch noch den letzten Schutz. Die Folge sind Auswaschungen und Erosionsgräben. Für die Feldarbeiten verwenden die Bauern zudem veraltetes Gerät und überholte Techniken.

Nur ein geringer Teil der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser, Magen- und Darmerkrankungen sind die Folge. Wie in Äthiopien üblich, sind Frauen und Mädchen für das Holzsammeln und das Wasserholen zuständig, womit sie einen großen Teil des Tages beschäftigt sind. Die Mädchen können daher oftmals nicht zur Schule. Die meisten Schulgebäude in dem Projektgebiet, aus Holz und Lehm gebaut, befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Schulbücher sind kaum vorhanden.

Malaria, Lungenentzündung, Hautkrankheiten und Erkrankungen des Bewegungsapparates sind auch in Dano verbreitet. Die Behandlungsmöglichkeiten in den vorhandenen medizinischen Einrichtungen sind jedoch begrenzt. Frauen nehmen am wirtschaftlichen und sozialen Leben teil, werden aber traditionelle benachteiligt. Sie tragen die Hauptlast im Haushalt, können aber kaum mitentscheiden und aus Mangel an Kapital nicht für eigene Einkünfte sorgen.

 

Impressionen

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