Lekitu Tolera holt Wasser und waschst sich an der neuen Wasserstelle in Baru in der Projektregion Ginde Beret.

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Wasser und Hygiene

 

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Über 40 Prozent der Äthiopier in ländlichen Gebieten haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, mehr als 70 Prozent müssen ohne geeignete Sanitäranlagen auskommen. Die Folge ist die Verbreitung schwerer Krankheiten. Wer sie bekämpfen will, muss die Wasserversorgung sichern und die Hygienesituation verbessern. Deshalb baut und repariert Menschen für Menschen in Äthiopien Brunnen, Quellfassungen und Sanitäranlagen und organisiert Hygieneschulungen.

Wo liegen die Probleme?

 

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Mangel an sauberem Trinkwasser

In Äthiopien haben lediglich 64,8 Prozent der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser. In den ländlichen Gebieten sind es mit nur 56,5 Prozent noch deutlich weniger. In unseren Projektgebieten war die Quote vor Beginn unserer Maßnahmen erschreckend gering. In Borena hatten nur elf Prozent, in Abune Ginde Beret und Dano nur 15 Prozent Zugang zu sauberem Trinkwasser. Da Wasserholen meist die Aufgabe von Mädchen und Frauen ist, verbringen diese täglich viele Stunden mit dessen Beschaffung.

Unzureichende Hygiene

Lediglich 28 Prozent der Bevölkerung hat Zugang zu hygienischen Toiletten. Äthiopien liegt damit auf Rang fünf in der Statistik für Defäkieren im Freien. Bei den Familien auf dem Land herrscht ein geringes Bewusstsein für Zusammenhang zwischen sauberer Umwelt und Gesundheit. Ebenso mangelt es den Menschen an Wissen über die Verbindung zwischen Körperhygiene und Gesundheit.

Die Folge: Schwere Erkrankungen

Verschmutztes und bakterienverseuchtes Wasser ruft schwere Magen-Darm-Erkrankungen insbesondere bei Kindern hervor. Dies ist die führende Ursache für die hohe Kindersterblichkeit. Die Menschen schöpfen das Wasser aus Pfützen und Tümpeln, aus denen auch das Vieh trinkt.

Die Folge: Erreger verbreiten sich

Fäkalien in der Nähe von Wohnhäusern beschleunigen die Verbreitung von Krankheitserregern – insbesondere sind davon Kinder betroffen. Zudem verschmutzen die Menschen fließende Gewässer, die ihnen als Trinkwasserquelle dienen. Mangelnde Körperpflege und Hygiene fördern zahlreiche Erkrankung etwa an Trachom, Krätze oder dem Tropengeschwür.

Was können Sie dagegen unternehmen?

 

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Erfahren Sie mehr darüber, welche Maßnahmen wir im Bereich Wasser und Hygiene umsetzen und wie Sie mit ihrer Spende helfen können, den Menschen ein gesundes Leben zu ermöglichen.

Hygienetraining an einer Schule

Hygienetraining für eine Familie

25 €

Menschen für Menschen fördert in seinem Schwerpunkt WASH (Water, Sanitation and Hygiene) die Nutzung von Toiletten mit einer Betonabdeckung. Zusätzlich erhalten die Bauern ein Hygienetraining, bei dem ihnen gezeigt wird, wie sich Krankheiten, etwa durch einfaches Händewaschen, vermeiden lassen.

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Zugang zu sauberem Trinkwasser für eine Familie

Sauberes Wasser für eine Familie

50 €

Durch die Konstruktion von Handpumpbrunnen und den Bau von Quellfassungen verbessern sich die Lebensbedingungen einer ganzen Gemeinde. Denn oft sind die Menschen – meist Mädchen oder junge Frauen – kilometerweit zum nächsten Fluss oder zur nächsten unbefestigten Wasserstelle unterwegs, um Wasser zu holen.

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Ein Handpumpbrunnen nahe den Dörfern erleichtert die täglich Arbeit vielen Mädchen und Frauen

Bau eines Handpumpbrunnens

2.500 €

Die Brunnen werden maximal in einer Entfernung von 1,5 Kilometern zu den Dörfern errichtet, so dass Mädchen und Frauen, die traditionell für das Wasserholen zuständig sind, weniger Zeit für diese tägliche Arbeit aufwenden müssen.

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Quellfassung mit Waschplatz

Bau einer Quellfassung

7.500 €

Wenn es die topographischen Bedingungen zulassen, baut die Äthiopienhilfe mit der Bevölkerung eine Quellfassung. Erlaubt es der Wasserdruck, werden Waschgelegenheiten, Duschkabinen und eine Tiertränke gebaut.

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Training für ein Wasserkomitee

Training für ein Wasserkomitee

80 €

Neben dem Bau von Handpumpbrunnen und Quellfassungen ist es auch wichtig, verantwortliche Personen auszubilden und zu schulen, die dann in der Lage sind, die Anlagen zu pflegen und in Stand zu halten. Menschen für Menschen unterstützt die lokale Bevölkerung in der Gründung von sog. WASH-Komitees.

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Stories

 

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Betula Hussein und ihre Kinder pumpen sauberes Trinkwasser an der neuen Wasserstelle in Melka Dima.
Wasser ist Leben

Menschen für Menschen baute im Dorf Melka Dima einen Brunnen – den 2.000sten seit es die Äthiopienhilfe gibt. Betula und ihre Familie können sich nun aus der nahegelegenen Wasserstelle versorgen.

Solide und leicht zu bedienen. Handpumpbrunnen an einer Wasserstelle in Wogdi.
Gesundes Wasser für Wogdi

Gemeinsam mit der Bevölkerung bauen wir Brunnen, Quellfassungen und Auffangbecken für Regenwasser. Außerdem vermitteln wir den Bauern, wie sie das Wasser sauber halten und die Anlage pflegen können.

Unsere Maßnahmen

Menschen für Menschen baut gemeinsam mit der Bevölkerung an zentral zugänglichen Orten Brunnen, Quellfassungen, Auffangbecken für Regenwasser sowie ganze Wasserversorgungssysteme. Aus Gemeindemitgliedern gebildete Wasserkomitees achten darauf, dass die Anlagen sauber gehalten und gewartet werden.

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Bau von Quellfassungen

Abhängig von der Topographie und dem Wasserfluss baut Menschen für Menschen multifunktionale Quellfassungen mit Entnahmestellen, Waschplätzen für Wäsche, einem Wasserreservoir und einem Duschhäuschen. So ist es möglich, das kostbare Nass in verschiedenen Abstufungen zu nutzen. Die natürliche Quelle wird in einem Quellhaus gefasst, von dort wird das Wasser über Rohre zur Entnahmestelle geführt. Dort zapfen die Menschen über eigens installierte Hähne das Wasser, was sie zum Trinken und Kochen benötigen. Überschüssige Mengen gelangen in eine Viehtränke sowie zu einem Waschplatz. Was hier überläuft, wird für die Bewässerung von Feldern genutzt.

Bau von Handpumpbrunnen

Zudem baut Menschen für Menschen Handpumpbrunnen mit zusätzlichen Waschplätzen für die Wäsche. Unser Ziel ist es, eine Trinkwasserversorgung nach Standard der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von 15 Litern pro Kopf und Tag zu gewährleisten. Die Brunnen werden maximal in einer Entfernung von 1,5 Kilometern zu den Dörfern errichtet, so dass Mädchen und Frauen, die traditionell für das Wasserholen zuständig sind, weniger Zeit für diese tägliche Arbeit aufwenden müssen.

Bewusstseinsbildung

Zusätzlich leistet Menschen für Menschen Bewusstseinsbildung über Zusammenhang von Hygiene und Gesundheit. So geben wir den Menschen Anleitung beim Bau von Trockenlatrinen mit einfachen Handwaschvorrichtungen. An Schulen und Gesundheitsinstitutionen bauen wir ventilierte Trockenlatrinen. Mittels Kampagnen an Schulen werben unsere Entwicklungsberater dafür, dass die Kinder und Jugendlichen regelmäßig Gesicht und Hände mit Wasser und Seife waschen. Neben dem Bau von Duschkabinen bei den Quellfassungen gibt die Äthiopienhilfe auch Anleitung beim Bau von einfachen Duschen zu Hause (Jerrycan-shower). Schließlich unterstützen wir beim Anlegen von Abfallgruben und dem Umbau von Häusern im Sinne von besserer Hygiene.

Versorgungssysteme für Kleinstädte

Da Kleinstädte im ländlichen Äthiopien kaum Geld für öffentliche Investitionen haben, bestehende Wasserversorgungen oft veraltet und kaum noch funktionsfähig sind, baut Menschen für Menschen Trinkwasserversorgungen für ganze Kleinstädte. Wie bei allen unseren Projekten ist die Mithilfe der Bevölkerung Voraussetzung. Die Einwohner ziehen etwa mit Hacken und Schaufeln die Gräben für Wasserleitungen. Im Falle der Trinkwasserversorgung für die Kleinstadt Arekit – die auch Schul- und Marktort ist, profitieren aktuell etwa 12.000 Menschen aus der ganzen Region von der neuen Wasserversorgung. Bis heute hat die Äthiopienhilfe fünf städtische Trinkwasserversorgungssysteme gebaut.

Einrichtung von WaSH-Komitees

An den neuen Wasserstellen schult Menschen für Menschen so genannte WaSH-Komitees, eine Gruppe gewählter Frauen und Männer, die für den Betrieb, die Instandhaltung und Reparatur der neuen Wasserstelle verantwortlich sind. Deren Aufgabe ist es auch zu überwachen, dass der Zaun um die Wasserstelle intakt bleibt, um das Vieh von der Wasserstelle fernzuhalten. Die Mitglieder des Komitees legen fest, wie hoch der monatliche Beitrag pro Nutzer ist und kümmern sich im Gegenzug um den Erhalt der Anlage.

Stories

 

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Amanuel löscht heute seinen Durst mit sauberem Wasser.

Eine Quelle für das Dorf Kara

Im Dorf Kara im Projektgebiet Dano errichtete Menschen für Menschen eine moderne Quellfassung. In einem eingezäunten Areal können die Dorfbewohner seither sauberes Quellwasser zapfen.

Eine neue Wasserstelle für die Bewohner der Kleinstadt Ginager

Wasserversorgung für die Kleinstadt Ginager

Immer öfter errichtet Menschen für Menschen Trinkwassersysteme für ganze Städte. Das Projekt in Ginager wurde durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt.

Frauen waschen ihre Kleider an der Wasserstelle

Multifunktionale Quellfassung für Dibu

Menschen für Menschen hat im Dorf Dibu in der Projektregion Borecha eine „Multifunktionale Wasserstelle“ installiert. Sie ermöglicht es, das kostbare Nass in verschiedenen Abstufungen zu nutzen.

Bildung

 

In unserem Schwerpunktbereich Bildung verdeutlichen wir, wie Menchen für Menschen durch den Bau und die Renovierung von Schulen, durch funktionale Alphabetisierungskurse sowie durch den Bau von Berufschulen die Bildungssituation im ländlichen Äthiopien verbessert.