Alle fünf Sekunden ein Baumsetzling

Das geht noch schneller – mit Ihrer Hilfe!

Bodenerosion, Wüstenbildung, Dürre – Äthiopien leidet stark unter den Folgen von Klimakrise und jahrzehntelanger Abholzung. Über 75 Prozent der Bevölkerung leben nach wie vor von der Landwirtschaft, ihre Lebensgrundlage wird durch immer häufigere Dürren und Fluten sowie durch Erosion geschädigte Böden gefährdet.

Die Wiederbewaldung gehört daher schon lange zu den Hauptaufgaben der Stiftung Menschen für Menschen. In den aktuell 672 Baumschulen in unseren Projektregionen wachsen die Setzlinge, die dann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gleichzeitig hilft das gezielte Anpflanzen von verschiedenen Baumarten den Bauern die Bodenqualität zu erhöhen und so die Versorgung vieler Menschen in Äthiopien zu verbessern.

Im dritten Quartal 2019 haben wir den 250-millionsten Baumsetzling in unseren Baumschulen seit Gründung der Stiftung 1981 gezogen – eine Viertelmilliarde Bäume für Äthiopien in 38 Jahren! Das sind im Schnitt rund 18.000 Bäume an jedem Tag, 750 Baumsetzlinge pro Stunde, etwa 13 Bäume pro Minute oder:

Alle fünf Sekunden ein Baumsetzling!

Wir glauben: So geht nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit.
Wir glauben aber auch: Das geht noch schneller!

In der Zeit bis Weihnachten 2019 wollen wir daher die Rate der Baumsetzlinge verdoppeln – mit Ihrer Hilfe. Schaffen wir es gemeinsam, das Ziel von zwei Millionen neuen Setzlingen bis Weihnachten zu knacken? In der Grafik oben sehen Sie den aktuellen Fortschritt.

Helfen Sie jetzt! Spenden Sie 1000 neue Baumsetzlinge für 25 Euro!

25 €
Viele Böden in Äthiopien sind durch Erosion oder den Mangel an Nährstoffen geschädigt und dadurch nicht ausreichend fruchtbar. Menschen für Menschen unterstützt die Bauern daher bei der Bodenkonservierung. Das gezielte Anpflanzen von Baumarten hilft den Bauern die Bodenqualität zu erhöhen. An Hängen bewahren ihre Wurzeln den Boden, der Grundwasserspiegel erhöht sich und im Wald versickert der Regen, statt schnell abzufließen. Baumarten wie Sesbania und Akazien eignen sich dafür am besten. Aber auch Maßnahmen wie das Pflanzen des tiefwurzelnden Vetivergrases, die Terrassierung der Hänge oder der Einsatz von Gabionen tragen zu einer Verbesserung der Bodenqualität bei. Menschen für Menschen hat bis heute 672 Baumschulen eingerichtet und bereits über 250 Millionen Baumsetzlinge an die Bauern verteilt. Weiterlesen

… oder unterstützen Sie uns mit Ihrem Wunschbetrag.

Für 25 Euro finanzieren Sie in unserem Spendenshop 1.000 Baumsetzlinge. Sie können uns natürlich aber auch mit Ihrem individuellen Wunschbetrag unterstützen. Einfach dem Link zu unserem Spendenformular folgen, Ihren gewünschten Betrag eingeben, den Schwerpunkt “Landwirtschaft” auswählen und als Verwendungszweck “Baumsetzlinge” angeben. Herzlichen Dank!

Aufforstung nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit

Menschen für Menschen setzt in seinen Aufforstungsprogrammen auf einheimische Pflanzen wie Schirmakazie, Ostafrikanischen Wacholder oder Afrikanischen Ölbaum. Sie sind robuster und gedeihen unter den lokalen Bedingungen gut. An Hängen bewahren ihre Wurzeln den Boden, im Wald versickert der Regen statt schnell abzufließen und der Grundwasserspiegel erhöht sich dadurch.

Zusätzlich werden schnell wachsende Bäume wie Silbereichen, Silberakazien und der Blaue Eukalyptus gepflanzt. Sie geben den Menschen die Möglichkeit, bald Holz zu ernten, das sie für ihre Öfen und den Bau ihrer Häuser benötigen.

Dabei spielt die Bewusstseinsbildung eine wesentliche Rolle: Nur wenn die Bevölkerung versteht, dass sie von den bewaldeten Hügeln profitiert, wird sie das forstliche Prinzip der Nachhaltigkeit beherzigen: Es darf nur so viel Holz geschlagen werden, wie nachwächst. Deswegen lernen die Bauern auch, dass die angepflanzten Gebiete für grasende Tiere gesperrt werden müssen, damit sich die Bäumchen entwickeln können.

Die Zeit drängt

Erst kürzlich sorgte Äthiopien im Zusammenhang mit Wiederaufforstung für Schlagzeilen, als landesweit an einem Tag über 350 Millionen Baumsetzlinge gepflanzt wurden – ein neuer Weltrekord. Auch Menschen für Menschen beteiligte an dem Rekordtag und setzte mit der Bevölkerung in den Projektgebieten 280.000 neue Bäume in den Boden.

Ein Ende der Bemühungen darf dies indes nicht bedeuten. Schließlich hat sich der Baumbestand in Äthiopien im vergangenen Jahrhundert dramatisch verkleinert. Laut Uno waren 35 Prozent der Landesfläche bis Ende des 19. Jahrhunderts mit Wald bedeckt. Anfang dieses Jahrtausends lag der Wert bei gerade noch vier Prozent.

Mardia und ihr glückliches Leben

Wie es mit den Baumsetzlingen weitergeht

Auf dem Kundudo-Plateau im Osten Äthiopiens hat Menschen für Menschen ein gewaltiges Aufforstungsprojekt umgesetzt. Es steht beispielhaft für das Ziel, die Lebensgrundlagen der Menschen in Äthiopien nachhaltig zu sichern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.