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Einsatz für Familienplanung

Schwerpunkt: Gesundheit
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Besonders die Frauen leiden unter der extremen Armut. Zahlreiche Schwangerschaften und die tägliche Sorge um ihre Familien laugen sie aus. Viele Maßnahmen von Menschen für Menschen richten sich deshalb besonders an sie: Wer der jungen Generation helfen will, muss die Mütter stärken.

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Yeschi Tadesse, 37, Sozialarbeiterin von Menschen für Menschen im Dorf Kito

“Alle unsere Initiativen sind wichtig, denn sie ergänzen sich gegenseitig. Wenn ich aber etwas hervorheben soll, dann unseren Einsatz für Familienplanung. Wir beraten und sorgen für Verhütungsmittel. Die Frauen sind so dankbar, dass sie nun selbst über die Zahl ihrer Kinder bestimmen können! Und ich bin stolz, einen Beitrag für die Zukunft unseres Landes zu leisten, das in seiner Entwicklung auch durch Überbevölkerung bedroht ist.”

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Getu soll die Zukunft sehen

Schwerpunkt: Gesundheit
Projektgebiet: Ginde Beret
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“Nein”, sagt Getu Ifa. “Ich habe keine Angst.” Der Zehnjährige liegt auf einer Liege im Gesundheitszentrum von Chulute, und sein Brustkorb hebt und senkt sich schnell wie nach einem Hundert-Meter-Lauf: Natürlich hat er Angst vor der Operation. Wie viele Menschen im Projektgebiet Ginde Beret leidet der Junge am Trachom – einer Augeninfektion, die unbehandelt zum Erblinden führen kann.

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“Ich gebe dir eine Spritze zur lokalen Betäubung”, sagt Schwester Beletetsch, 24. “Ischi!”, sagt Getu unter dem dunklen Tuch, das sein Gesicht abdeckt und nur eine Öffnung für das rechte Auge freilässt: “Okay!” Seine Hände sind fahrig. “Wie lange schon hast du diese Augenschmerzen?”, fragt die Krankenschwester. “Eigentlich schon immer”, antwortet Getu. Ob beim Viehhüten, beim Spielen mit Freunden oder in der Schule: ohne Unterlass ist da dieser Schmerz im rechten Auge. Es fühlt sich an, als ob Sandkörner auf den Augapfel drücken und reiben. Das Auge tränt, juckt und brennt. Manchmal bleibt Getu in der fensterlosen Hütte, wenn die Freunde draußen mit einem Stoffball spielen, weil der Schmerz in der Dunkelheit leichter zu ertragen ist und das Auge weniger tränt als in der grellen Sonne.

Getu leidet am Trachom (griechisch für “raues Auge”), einer chronischen Bindehautentzündung, die durch schlechte sanitäre und hygienische Lebensumstände verursacht wird. Im ersten Stadium der Krankheit setzen sich die Bakterien namens Chlamydia trachomatis an der Innenseite des Oberlides fest. Der Organismus wehrt sich, es bilden sich Lymphfollikel, gelbliche Erhebungen. Die Follikel platzen und vernarben – dadurch zieht sich die Lid-Innenseite zusammen. Die Folge: Das Lid mit den Wimpern dreht sich nach innen ein. Nun scheuern die Wimpern bei jedem Lidschlag und jeder Augenbewegung an der Hornhaut des Auges.

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In den Dörfern untersuchen Gesundheitsfachleute der Äthiopienhilfe die Augen der Einwohner.

Viele Betroffene lassen sich von Familienangehörigen die Wimpern rupfen. Doch nach wenigen Tagen kratzen die neu gewachsenen Wimpernstoppeln umso schlimmer am Augapfel. Das unablässige Scheuern macht die Hornhaut trübe, der Erkrankte erblindet langsam.

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Krankheit der Armen

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Amerikanische Ärzte beobachteten die Symptome häufig bei bettelarmen Auswanderern aus Europa, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert im New Yorker Hafen ankamen. Heute jedoch ist die Krankheit in der reichen Welt völlig unbekannt. Ganz anders in Äthiopien.

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Zwei Stunden lang wandert Getu von seinem Dorf hinauf in die kleine Stadt Chulute, wo die Operation stattfindet. Sein Großvater begleitet ihn.

“Schon als Baby hat Getus Auge immer getränt”, erinnert sich Großvater Gima Maru, der seinen Enkel zur Gesundheitsstation in Chulute im Menschen für Menschen-Projektgebiet Ginde Beret begleitet. “Deshalb hat er auch Probleme in der Schule – er kann nicht richtig lesen, was der Lehrer an die Tafel schreibt.”

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Laut einer Studie der nationalen Gesundheitsbehörden (2007) leiden 40 Prozent aller äthiopischen Kinder unter neun Jahren zumindest am Anfangsstadium des Trachoms – das sind rund neun Millionen Kinder. Bekommen sie keine Antibiotika, kann sich die Infektion langsam weiter zu dem Stadium entwickeln, in dem nur eine Operation vor dem Erblinden helfen kann. 1,3 Millionen Menschen in Äthiopien müssen operiert werden, sonst verlieren sie ihre Sehfähigkeit. 138.000 Menschen, die am Trachom leiden, sind laut der offiziellen Studie bereits auf beiden Augen erblindet.

Im Projektgebiet Ginde Beret ergab eine Untersuchung der Äthiopienhilfe, dass 55 Prozent der Bevölkerung von der Infektion betroffen sind. Daraufhin organisierte Menschen für Menschen eine Massenkampagne zur Verteilung von Medikamenten, die 2012 zum ersten Mal stattfand. Zunächst mobilisierten die Mitarbeiter 350 einheimische Helfer, die im gesamten Distrikt von Haus zu Haus zogen und die Bauern über die Dringlichkeit der Kampagne informierten. An Schulen und unter Bäumen auf zentralen Plätzen der Dörfer verteilten Gesundheitsfachleute dann Antibiotika-Tabletten, die von der International Trachoma Initiative (ITI) kostenlos zur Verfügung gestellt wurden. “Von den über 100.000 im Zuge der Kampagne registrierten Menschen erreichten wir mehr als 90 Prozent”, sagt Asaminew Wakjira, 31,zuständig für die Gesundheitsinitiativen im Projektgebiet Ginde Beret: “Ein toller Erfolg.” Die Kampagne soll in den kommenden Jahren wiederholt werden: “Ziel ist es, die Infektionsrate auf unter zehn Prozent zu drücken.”

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Nötig sind 2000 Operationen

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Darüber hinaus führt Menschen für Menschen in den Schulen und Dörfern Screenings durch: Gesundheitsfachleute untersuchen die Augenlider der Bevölkerung. In Ginde Beret sind rund 2.000 Menschen, also jeder fünfzigste Einwohner, auf einen Eingriff angewiesen, um ihr Augenlicht zu retten.

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Beleletsch Deressa führt am Health Center der Kleinstadt Chulute Trachom-Operationen durch.

Im Dorf Barud untersuchte Asaminew Wakjira die Augen von Getu und gab ihm sofort einen Operations-Termin. Routiniert und sicher setzt Schwester Beletetsch mit dem Skalpell einen kleinen Schnitt ins Lid des Jungen. “Was willst du einmal werden?”, fragt sie.

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“Lehrer”, antwortet Getu unter dem dunklen Tuch, das sein Gesicht abdeckt. “Weißt du eigentlich, wie sich diese Augenkrankheit verbreitet?” – “Nein”, sagt Getu. “Zum Beispiel über Fliegen”, erklärt sie. “Sie setzen sich an die Augen eines infizierten Menschen und tragen die Bakterien dann zum nächsten. Am besten, man wäscht sich pro Tag drei, vier Mal das Gesicht.” – “Okay”, sagt Getu.

Sein Brustkorb hebt und senkt sich jetzt langsam, seine Hände sind still. Mit wenigen Stichen näht Schwester Beletetsch den Schnitt und fixiert damit das Lid so, dass die Wimpern nicht mehr am Auge kratzen. “Fertig!”, sagt sie nach kaum 15 Minuten.

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Gesundheitsfachmann Asaminew Wakjira gratuliert Getu zur geglückten Operation: “Du bist sehr tapfer.”

“Du warst sehr tapfer!” In einer Woche soll Getu wiederkommen, um sich die Fäden ziehen zu lassen, sagt Schwester Beletetsch noch, bevor sie sich sofort der nächsten Patientin zuwendet: An manchen Tagen schafft sie bis 20 Operationen.

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Bessere Wasserversorgung

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Doch mit den chirurgischen Eingriffen und der Massenabgabe von Antibiotika allein ist es noch nicht getan. Um die Armutskrankheit langfristig und nachhaltig zu besiegen, braucht es im gesamten Landstrich eine viel bessere Hygiene und sanitäre Versorgung. In den Projektgebieten der Hilfsorganisation, in denen hauptsächlich Menschen muslimischen Glaubens leben, ist das Trachom viel weniger verbreitet: dort wäscht man sich vor den täglichen Gebeten rituell das Gesicht. Im christlichen Hochland aber, wo das Wasser häufig aus weit entfernten Quellen herangeschleppt werden muss, hüten die Menschen ihr Wasser als knappes Gut. Entscheidend bei der Trachom-Bekämpfung ist deshalb auch, die Wasserversorgung zu verbessern.

In Getus Dorf Barud hat die Äthiopienhilfe eine Quelle gefasst. Eine stählerne Pipeline führt das Trinkwasser 500 Meter weit den Hang hinunter zu einer Wasserstelle. Dort gibt es nicht nur Hähne zur Entnahme des Trinkwassers, sondern auch Waschbecken und Duschen. Durch die Wasserstelle wird nicht nur das Trachom zurückgedrängt, es werden auch andere landesübliche Gesundheitsgefahren wie bakterieller Durchfall oder Darmwürmer vermieden, die durch kontaminiertes Wasser entstehen. Die Hygieneaufklärung in den Dörfern ist ein wichtiger Teil der Arbeit von Schwester Beletetsch. Doch an zwei bis drei Tagen in der Woche operiert sie. Weit über 1.000 Eingriffe hat sie bereits vorgenommen .

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Beleletsch Deressa, 24, ist Krankenschwetser und Trachom-Operatuerin von Menschen für Menschen.

“Ich liebe meine Arbeit”, sagt die 24-Jährige und lächelt. “Wer hier draußen in der Abgelegenheit der Dörfer nichts sieht, ist besonders arm dran. Ich sorge dafür, dass die Menschen ein würdiges Leben führen können.”

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“Das Trachom ist ein gesundheitliches, aber auch ein ökonomisches Problem. Frauen sind davon dreimal häufiger betroffen als Männer – durch den engen Kontakt mit ihren Kindern kommt es zu gegenseitigen Infektionen. Eine Mutter, die ständig unter Augenschmerzen leidet oder gar erblindet, kann ihre Kinder nicht versorgen. Dann bleiben die Töchter zu Hause, um der Mutter zu helfen, statt zur Schule zu gehen. Der Kampf gegen das Trachom ist also auch ein Kampf für die Entwicklung der Familien.”

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Mit der Kraft der Sonne

Schwerpunkt: Gesundheit
Projektgebiet: Wogdi
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In der Projektregion Wogdi ermöglicht Menschen für Menschen seit 2013 Impfaktionen für Kleinkinder und schwangere Frauen. Ein Problem war stets der fehlende Strom in den Gesundheitseinrichtungen.

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Weil man Impfstoffe kühl lagern muss, brauchte es Generatoren – und Treibstoff war nicht immer einfach zu beschaffen. Seit zwei Jahren hilft die Sonne aus, im Dorf Demasiko zum Beispiel: Solarpanels auf dem Dach der Impfstation erzeugen Energie, die in großen Batterien gespeichert wird. Genug, um die Kühltruhe für die Impfstoffe zu betreiben. 21 Impfstationen arbeiten in Wogdi bereits mit Sonnenenergie. Die Solaranlagen, die Menschen für Menschen installiert hat, halfen allein 2016 Impfungen gegen Kinderlähmung, Diphterie, Tetanus und viele weitere Krankheiten für rund 4.200 Kinder aus der Region zu sichern.

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Impfpakete gegen Hepatitis

Schwerpunkt: Gesundheit
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Sie gelten als “stille Killer”, weil sie oft unbemerkt bleiben: Weltweit leidet einer von zwölf Menschen an chronischer Hepatitis B oder C.

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Weil viele Infizierte nichts von ihrer Krankheit wissen, kann sie sich immer weiter ausbreiten. Dabei hat die Behandlung in den letzten zehn Jahren große Fortschritte gemacht. Beide Krankheiten lassen sich heute erfolgreich behandeln. Doch in Entwicklungsländern profitiert kaum jemand von den Fortschritten der Medizin. Um den Vormarsch der Krankheit in Äthiopien einzudämmen, führt Menschen für Menschen Impfkampagnen durch. Allein im Jahr 2015 erhielten rund 33.000 Kinder Impfpakete gegen zehn Krankheiten.

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Gesundheitsvorsorge Äthiopien

Schwerpunkt: Gesundheit
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In Äthiopien konnte die Kindersterblichkeit seit 1990 um zwei Drittel gesenkt werden. Dies geht aus einem Report des UN-Kinderhilfswerks aus dem Jahr 2015 hervor. Menschen für Menschen hat einen großen Beitrag zu der positiven Entwicklung geleistet, beispielsweise mit dem Bau von Gesundheitsstationen oder der Bereitstellung von Krankenwagen.

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Allein von Januar bis August 2015 erhielten mehr als 24.000 Kinder Schutzimpfungen. “Wir dürfen in unseren Anstrengungen nicht nach lassen, solange immer noch Kinder an vermeidbaren Krankheiten sterben”, betont Vorstand Peter Renner. “Bis 2019 wollen wir knapp 100.000 Kinder unter fünf Jahren gegen oft tödliche Krankheiten impfen”.

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Impfkampagnen und sauberes Trinkwasser schützen in Äthiopien das Leben vieler Kinder.

Eine große Gefahr besonders für immunschwache Kleinkinder ist verschmutztes Trinkwasser, das zu schweren Durchfallerkrankungen führt. Die Äthiopienhilfe hat bis 2015 2.284 Wasserstellen gebaut, die täglich sauberes Trinkwasser für über eine halbe Millionen Menschen spenden.

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Enat-Hospital ausgezeichnet

Schwerpunkt: Gesundheit
Projektgebiet: Merhabete
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Das von Menschen für Menschen in Alem Ketema, der regionalen Hauptstadt der ehemaligen Projektregion Merhabete, gebaute und eingerichtete “Enat-Hospital” wurde im Frühjahr 2014 vom äthiopischen Gesundheitsministerium als eines der besten Krankenhäuser Äthiopiens ausgezeichnet.

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Basierend auf Untersuchungen eines unabhängigen Expertenteams mit Vertretern verschiedenster Hilfsorganisationen und medizinischer Fachrichtungen wurden elf von landesweit 125 Krankenhäusern für die Qualität ihrer angebotenen Dienstleistungen und die hohe Patientenzufriedenheit ausgezeichnet. Sie erhielten jeweils ein Preisgeld von 1 Million äthiopischer Birr (etwa 37.000 Euro) für den Erhalt und die weitere Verbesserung der Servicequalität.

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Dr. Ayele Teshome, Gynäkologe, Chefarzt und “guter Geist” im Enat Hospital, will die finanzielle Hilfe für Prävention, insbesondere für Maßnahmen zur Reduzierung der hohen Müttersterblichkeit, verwenden.

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In den ländlichen Regionen müsse, so Dr. Ayele, “das Bewusstsein für die Notwendigkeit regelmäßiger ärztlicher Untersuchung für Frauen in der Schwangerschaft geschärft und eine stärkere Inanspruchnahme des Angebots medizinisch begleiteter Geburten im Hospital erreicht werden”, denn die traditionelle Hausgeburt berge ein hohes Risiko für Mutter und Kind. Auch Weiterbildungsmaßnahmen für Hebammen in den Dorfgemeinschaften möchte der Chefarzt umsetzen.

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“Ich rette Augenlicht”

Schwerpunkt: Gesunheit
Projektgebiet: Borena
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Ich bin seit vier Jahren bei Menschen für Menschen. An einem Krankenhaus in der Hauptstadt Addis Abeba habe ich an einer Fortbildung teilgenommen. Dort lernte ich, wie man das Trachom operiert. Diese Infektion des Augenlides wird durch Fliegen übertragen – eine Armutskrankheit, verursacht durch zu wenig Wasser und Hygiene. Die ständigen Infektionen verändern über Monate und Jahre die Stellung des Lides, sodass die Wimpern bei jedem Wimpernschlag am Augapfel scheuern – dies verursacht fürchterliche Schmerzen. Auf Dauer wird das Auge zerstört. Deshalb führe ich bei den Betroffenen kleine Operationen durch, um die Stellung des Lides zu korrigieren. Manchmal operiere ich 15 Patienten am Tag. Ich habe schon weit mehr als 1.000 Eingriffe gemacht. Die Arbeit ist sehr befriedigend. Denn ich kann sagen: Ich rette Augenlicht. Die Patienten segnen mich und sagen: “Möge Gott dir ein langes Leben schenken.”

BAHAILU TAMERAT, 31, Krankenpfleger von Menschen für Menschen im Projektgebiet Borena

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“Diesmal will ich alles richtig machen”

Schwerpunkt: Gesundheit
Projektgebiet: Legehida
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In Äthiopien sterben mehr als fünf von 100 Kindern im ersten Jahr nach ihrer Geburt. Das Risiko steigt, wenn Schwangere an Mangelernährung leiden oder schwere körperliche Arbeit leisten. Auch mangelnde Hygiene und fehlende medizinische Versorgung können Neugeborene gefährden. In speziellen Trainings erläutern Mitarbeiter von Menschen für Menschen Schwangeren und Müttern, wie sie sich und ihren Nachwuchs schützen können.

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Es fällt Kaulet Kassie nicht leicht, über Jemalu zu sprechen, ihren ersten Sohn. Sie war erst 17, als sie den Jungen zur Welt brachte – ein gesundes Baby, so sah es jedenfalls zunächst aus. “Er kam ein paar Wochen zu früh, aber sonst schien alles in Ordnung mit ihm”, erzählt sie. Acht Tage später war nichts mehr in Ordnung. “Jemalu wollte meine Brust nicht mehr”, sagt Kaulet. Erst schrie der Junge. Dann wurde er immer stiller. Zwei Wochen nach seinem Geburtstag starb Jemalu in den Armen seiner verzweifelten Mutter. Fünf Jahre ist das jetzt her.

Kaulet, mittlerweile 22 Jahre alt, ist wieder schwanger. “Im vierten Monat”, sagt sie, lächelt und streichelt den runden Bauch unter ihrem Gewand. Wie viele Frauen aus der Projektregion Legehida ist sie an diesem Samstag in das Dorf Sedere gekommen, um an einem Training teilzunehmen, das Menschen für Menschen gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde Schwangeren und Müttern von Neugeborenen anbietet. Kaulet ist einen halben Tag marschiert, um aus ihrem Heimatdorf nach Sedere zu kommen. Sie ist gespannt, was sie hier in den nächsten Tagen erwartet. “Diesmal will ich alles richtig machen”, erklärt sie.

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Lebenswichtiges Wissen

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Wenig später sitzt Kaulet mit rund 250 weiteren Frauen Schulter an Schulter auf dem mit Heu bedeckten Lehmboden des Gemeindehauses. In weiße und bunte Gewänder gehüllt, lauschen sie gebannt den Vorträgen der Frauen und Männer auf dem Podium. Den Anfang macht an diesem Vormittag Kidist Birehanu. Die 27-jährige Sozialarbeiterin von Menschen für Menschenspannt ein quadratisches weißes Tuch vor ihrem Körper, faltet es diagonal und legt das Dreieckstuch einer Puppe mit wenigen Handgriffen als Windel an. Die Frauen greifen ebenfalls zu Tüchern und machen es ihr nach. “Wenn Kinder keine Windeln tragen, können sich Krankheiten viel leichter im Dorf verbreiten”, warnt Kidist die Frauen.

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Projektgebiet Legehida im Dorf Sedere. Unsere Koordinatorin des Bereichs Frauenprogramme Mekdes Shibru im Gespräch mit Aberu Ali (links), die eine Tochter verloren hat und Kaulet Kassie, die ebenfalls ein Kind verloren hat.
Projektgebiet Legehida im Dorf Sedere. Unsere Koordinatorin des Bereichs Frauenprogramme Mekdes Shibru im Gespräch mit Aberu Ali (links), die eine Tochter verloren hat und Kaulet Kassie, die ebenfalls ein Kind verloren hat.
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Als sie fertig ist, übernimmt ein Kollege. “Viele von euch verrichten schwere körperliche Arbeit, selbst wenn ihr hochschwanger seid”, sagt er. “Ihr müsst euch aber schonen! Eure Familien sollen euch unterstützen. Sonst gefährdet ihr eure ungeborenen Kinder.” Bald schwenkt er um zu Fragen von Ernährung und Gesundheit: Wie sollten Schwangere sich ernähren? Wie sorgt man für Hygiene im Haus? Warum ist Stillen das Beste für Babys? Wie erkennt man, dass das eigene Kind mangelernährt ist? Welche Impfungen sind unbedingt notwendig? Was sollten Mütter tun, wenn ihre Kinder krank werden? Insgesamt vier Tage lang erläutern die Trainerinnen und Trainer den Frauen, was das Beste für sie selbst und ihre – ungeborenen oder kürzlich geborenen – Kinder ist.

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Risiken früh vermeiden

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Kaulet Kassie hat einen Platz am Rand ergattert und hört aufmerksam zu. Manches, was die Frauen und Männer auf dem Podium berichten, weckt Erinnerungen in ihr. Auch sie musste schuften, selbst als sie mit Jemalu bereits hochschwanger war. Saat ausbringen, Unkraut jäten: Ständig habe sie sich bücken müssen. “Wenn ich gewusst hätte, wie gefährlich das ist, hätte ich mich gegen diese Arbeiten gesträubt”, sagt sie. Auch ihre Ernährung sei nicht so gewesen, wie im Training geraten. Nur Fladenbrot und Bohnenpaste seien damals auf dem Speiseplan gewesen.

Als Energielieferant ist die traditionelle äthiopische Bauernmahlzeit tauglich, doch ihr fehlen wertvolle Nährstoffe. “Obst und Gemüse habe ich kaum gegessen”, erinnert sich die 22-Jährige. “Natürlich kann niemand mit Gewissheit sagen, woran der kleine Jemalu damals starb”, sagt Dr. Asnake Worku. Der Mediziner ist Direktor für Koordination und Entwicklung bei Menschen für Menschen in Addis Abeba und hat schon viele traurige Geschichten wie die von Kaulet Kassie und Jemalu gehört. Sicher sei aber, dass große körperliche Anstrengung bei gleichzeitiger Mangelernährung im Verlauf der Schwangerschaft das Kind schon im Mutterleib gefährdet. “Diese Babys kommen mit zu geringem Gewicht auf die Welt und sind einem hohen Risiko von Infektionen ausgesetzt”, weiß Dr. Asnake Worku.

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Unterstützung der Familie

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Nach vier Tagen endet das Training in Sedere, und Kaulet wird in ihr Dorf zurückkehren. Dann beginnt ihre eigentliche Aufgabe: Sie wird ihrem Mann und den anderen Familienmit gliedern beibringen müssen, was für sie und das Kind in ihrem Bauch in den kommenden Monaten wichtig sein wird. Dass sie, die Schwangere, sich schonen muss und keine schweren körperlichen Arbeiten verrichten darf. Dass sie auch Obst und Gemüse essen muss, statt immer nur Fladenbrot und Bohnenpaste.

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Aberu Ali, 39 (rechts) und Kaulet Kassie aus dem Dorf Sedere im Projektgebiet Legehida.

“Das Gemüse auf dem Markt können wir uns kaum leisten. Aber seit dieser Saison bauen wir Karotten, Kohl und Tomaten an”, erzählt Kaulet. Die Samen hat die Familie vor einigen Wochen von Menschen für Menschenerhalten. Die Samen hat die Familie vor einigen Wochen von Menschen für Menschen erhalten.

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Und dann spricht Kaulet doch noch ein wenig über Jemalu. “Wir haben ihn im Schatten eines großen Baumes auf unserem Grundstück begraben. Auf einer Anhöhe, die auch während der großen Regenfälle nicht im Matsch versinkt”. Sie besucht das Grab fast jeden Tag, um zu beten. Seit fünf Jahren. “Sein Tod soll uns eine Lehre sein.”

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Mit Talent gegen Aids

Schwerpunkt: Gesundheit
Projektregion: Borecha
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In Gedichten und Theaterszenen warnt der Anti-Aids-Club im Dorf Togogetama vor der Immunschwäche-Krankheit und vor frühen Heiraten. Clubmitglied Regatu Abdu schmiedet ihre langen Gedichte selbst, obwohl sie nie schreiben gelernt hat.

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Die Klugheit eines Menschen hängt nicht nur von den Schulen ab, die er besucht hat. Regatu Abdu hat nie lesen und schreiben gelernt. Und doch steht sie immer wieder vor Versammlungen und spricht. Meist treffen sich die Menschen aus der Nachbarschaft unter einem freistehenden Baum. Dann schließt Regatu Abdu die Augen und beginnt zu rezitieren.

“Aids behandelt niemanden besser oder schlechter”, sagt sie mit ausdrucksstarker Stimme. “Die Krankheit macht keine Unterschiede zwischen Jung und Alt, zwischen Dick und Dünn, zwischen Arm und Reich.” Zwölf Minuten spricht sie frei und ohne Manuskript in rhythmischen Versen über die Gefahren der Krankheit und wie sich die Menschen davor schützen können.

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Heirat mit zwölf Jahren

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Das lange Gedicht hat sie selbst geschmiedet. “Ich lasse mir die Verse während der Hausarbeit einfallen und memoriere sie immer wieder, bis das ganze Gedicht fertig ist.” Eine erstaunliche Fertigkeit. Ob sie wohl eine besondere Merktechnik hat? Regatu Abdu zuckt mit den Schultern und sagt: “Ich habe wohl einfach Talent dafür.”

Die 38-Jährige ist Mitglied im “Anti-Aids-Club” in Togogetama, einem Dorf mit 450 weit verstreuten Bauernhöfen im Projektgebiet Borecha. In dem Club, der von Menschen für Menschen initiiert wurde, üben neun Frauen und vier Männer Gedichte und Spielszenen ein und bringen sie in den Nachbarschaften zur Aufführung. Ein großer Verdienst des Clubs liegt darin, auch auf die gesundheitlichen Gefahren von schädlichen Traditionen hinzuweisen.

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Bauer Tamtam Ahmed und Bäuerin Regatu Abdu sind Mitglied im Anti-Aids-Club im Dorf Togogetema.

“Früher war es bei uns üblich, dass Mädchen zwischen zwölf und 15 Jahren verheiratet wurden”, erzählt der Club leiter Tamam Ahmed. Häufig sind die Körper der Teenager noch nicht bereit für Schwangerschaften, viele starben bei der Geburt ihres ersten Babys. “Durch unseren Einsatz verheiraten die Eltern ihre Töchter nun später”, sagt Tamam Ahmed.

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Auch Verseschmiedin Regatu Abdu hat drei Töchter zwischen acht und 16 Jahren. Im Dorf hat die Äthiopienhilfe eine Schule gebaut. Dies hat auch den wichtigen Nebeneffekt, dass mehr Mädchen einen Schulabschluss machen können. “Ich bin frustriert darüber, nicht lesen zu können. Aber meine Töchter besuchen die Schule: Sie sollen einmal einen guten Beruf ergreifen können”, sagt Regatu Abdu.

Doch zu helfen ist gar nicht so einfach: Die Menschen sind skeptisch. Auch Tashome hatte schon vor knapp zwei Jahren die Chance erhalten, an landwirtschaftlichen Trainings teilzunehmen und verbessertes Saatgut zu erhalten. “Doch wie viele andere Bauern war ich misstrauisch”, gibt Tashome zu. “Wir fragten uns: Warum wollen uns die Fremden helfen? Haben sie eine geheime Absicht?”

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Kinderimpfung in Demasiko

Schwerpunkt: Gesundheit
Projektgebiet: Wogdi
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Mehr als die Hälfte der Bewohner von Wogdi hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Eine häufige Folge sind schwere Magen- und Darmerkrankungen. Eine weitere Gefahr stellen die Lebensbedingungen in den Hütten der Menschen dar: Oft leben sie hier mit ihrem Vieh unter einem Dach, was unter anderem Infektionskrankheiten fördert.

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Verbreitet sind Kropferkrankungen, Malaria und HIV/Aids. Gegen andere Krankheiten wie Diphterie, Pertussis, Polio, Masern, Rotaviren oder Tetanus helfen zwar Impfungen, doch viele Menschen ziehen noch immer traditionelle Hausmittel der modernen Medizin vor.

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Die 29-jährige Kranken­schwester Workwha Kassaw, klärt die Mütter im Gesundheitsposten von Demasiko über die Wichtigkeit von Impfungen auf.

Impfkampagnen verbessern die Situation. “Früher waren hier viele Krankheiten verbreitet”, erzählt Workwha Kassaw. Die 29-jährige Kranken­schwester arbeitet im Gesundheitsposten von Demasiko, einem Dorf im Projektgebiet Wogdi.

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“Vor zehn Jahren etwa, als die ersten Mitarbeiter der Re­gierung an die Türen klopften, machte ihnen kaum jemand auf.” Krankheiten waren weit verbreitet, aber Impfungen und Ärzte waren den Menschen fremd. Anstatt sie zu behandeln, wurden kranke Kinder oft zu Hause gehalten.

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Tirunush Yimer hat ihren kleinen Sohn Fikru Adane zur Impfstation mitgebracht.

„Die Eltern schämten sich, weil sie dachten, die Krankheit sei die Folge eines Fluchs.“ Ich habe damals nicht die Tür aufgemacht“, sagt Tirunush Yimer. Die 45-jährige Bäuerin vertraute – selbst bei schweren Krankheiten – auf die Rezepte, die sie von ihrer Mutter gelernt hatte.

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“Als zwei meiner Söhne die Masern hatten, gab ich ihnen einen warmen Trunk aus Eselsmilch und einer Heilwurzel”, erzählt sie. Die Jungen wurden wieder gesund. “Aber es hat lange gedauert und sie haben gelitten. Besser, die Kinder bekommen solche Krankheiten gar nicht erst.” Menschen für Menschen hat sich vorgenommen, von der Gesundheitsvorsorge über die Behandlung bis hin zur Pflege die medizinische Versorgung zu verbessern. Dazu trägt der Ausbau lokaler Gesundheitszentren bei, die auch für Menschen in abgelegenen Dörfern erreichbar sind.

Aufklärungskampagnen befähigen die Bevölkerung im Umgang mit Krankheiten und stärken die Akzeptanz der modernen Medizin. Menschen für Menschen arbeitet eng mit den staat­lichen Gesundheitszentren zusammen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung schulen medi­zinisches Personal und führen Kampagnen zu Themen wie Prävention, Pflege oder Familienplanung durch. Zudem bieten sie Impfungen an und stellen tech­nische Gerätschaften wie etwa solarbetriebene Kühl­boxen für Impfstoffe bereit. Auch die Vermittlung von Wissen über gesunde, ausgewogene Ernährung trägt viel zur Verbesserung der Gesundheitssituation bei.

Wenn heute in Demasiko Impfungen angeboten wer­den, sammeln sich die Frauen aus dem Dorf mit ihren Babys im Hof des Gesundheitspostens. Ein paar Spritzen in die kleinen Oberschenkel – und die Kin­der sind gegen Diphterie, Pertussis, Polio, Masern, Rotaviren, Tetanus und andere Krankheiten geimpft.

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Ein Baby wird geimpft.

“Als wir sahen, dass die Kinder, die beim Arzt waren, nicht mehr krank wurden, haben wir verstanden, dass die Impfungen wirklich helfen”, sagt Tirunush. Ihre vier Kinder sind längst geimpft.

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Zurzeit sorgt sie sich nur um ihren jüngsten Sohn, den vierjährigen Fikru. “Er ist oft schwach. Ich habe Angst, dass er unterer­nährt ist”, sagt Tirunush. Die häufig einseitige Ernäh­rung auf dem Land führt oft zu Nährstoffmangel bei den Kindern. Dieser “versteckte Hunger” ist in Äthi­opien weit verbreitet. In den Gesundheitsposten wird er mit Nahrungsergänzungsmitteln bekämpft.

Tiru­nush Yimer leidet selbst seit ihrer Jugend an einer vergrößerten Schilddrüse als Folge von Jodmangel. Der Kropf in ihrem Hals wächst und drückt ihr auf die Luftröhre, doch ihr fehlt das Geld, ihn entfernen zu lassen. “Ein solches Leid will ich meinem Sohn er­sparen”, sagt sie.

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Tirunush Yimer lässt ihre Kinder gegen Masern, Diphterie und andere schlimme Krankheiten impfen.

“Heute wissen wir, dass die Spritzen gegen Masern, Diphterie, tetanus und andere schlimme Krankheiten helfen. Hier in Demasiko lassen mittlerweile fast alle Leute ihre Kinder impfen. Viele Krankheiten, die es hier früher gab, sind einfach verschwunden.”

Tirunush Yimer, 45, Mutter von vier Kindern aus Demasiko im Projektgebiet Wogdi

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Die Stiftung Menschen für Menschen - Karheinz Böhms Äthiopienhilfe ist eine öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie wird beim Finanzamt München unter der Steuernummer 143/235/72144 geführt und wurde zuletzt mit Bescheid vom 11.Juni 2018 wegen Förderung steuerbegünstigter Zwecke von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit und somit als gemeinnützige Organisation anerkannt.