Erdrutsche in Geze Gofa
Unsere Soforthilfe-Maßnahmen für die Betroffenen
Im Juli 2024 führten starke Regenfälle zu zwei tragischen Erdrutschen im bergigen Gebiet von Geze Gofa Woreda im Südwesten Äthiopiens. Der Regen hatte den gesättigten Boden ins Rutschen gebracht und Tod und Verwüstung nach sich gezogen. Mindestens 239 Tote waren zu beklagen und tausende Menschen wurden in Folge der Katastrophe obdachlos, davon fast ein Drittel Kinder. Viele Familien haben alles verloren, was sie besitzen.
Menschen für Menschen hat sofort Maßnahmen ergriffen: Grundnahrungsmittel, wie Maismehl, nährstoffreiche Hülsenfrüchte, Speiseöl, sowie Decken und Hygieneartikel wurden in der Gofa Zone verteilt, um die heimatlos gewordenen Menschen einen Monat lang zu versorgen. Die Maßnahmen sollten die unmittelbare Not der Überlebenden lindern und ihnen eine Perspektive geben, den Wiederaufbau ihres Lebens anzugehen. Die geschätzten Kosten für das Lebensmittelpaket und die damit verbundene Logistik beliefen sich auf etwa 135.000 Euro.
Da eines unserer aktuellen Projektgebiete, Boreda, in der Nähe des Unglücksortes liegt, konnte unser dortiges Projektteam in Zusammenarbeit mit dem Headquarter in Addis Abeba die Aktivitäten koordinieren. Zudem werden wir unsere langfristige Entwicklungszusammenarbeit Arbeit auf das Gebiet ausweiten.