Vorsicht: Namensverwechslung "Menschen für Menschen"
Heute wurde bekannt, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer drei Spendenvereine verboten hat, die mit gesammelten Spendengeldern Hisbollah-Kämpfer im Libanon unterstützen. Einer der vermeintlichen Spendenvereine heißt „Menschen für Menschen“.
Bei dem vom Innenministerium verbotenen Verein „Menschen für Menschen“ handelt es sich nicht um die von Karlheinz Böhm schon im Jahre 1981 gegründete Organisation für Entwicklungszusammenarbeit in Äthiopien, die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe.
Der verbotene Verein nutzt seinen Namen widerrechtlich. Der Name „Menschen für Menschen“ ist für Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe rechtlich geschützt, rechtliche Schritte bleiben vorbehalten.
40 Jahre Stiftung Menschen für Menschen
Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe setzt sich seit 40 Jahren dafür ein, Menschen im ländlichen Äthiopien dazu zu befähigen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern. In langfristig angelegten Projekten werden die für eine nachhaltige Entwicklung nötigen Maßnahmen in fünf Schwerpunktbereichen eingeleitet und aufeinander abgestimmt: nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung, Wasser und Hygiene, Bildung, Gesundheit sowie gesellschaftliche Entwicklung und Einkommen.
Das Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) ist eine unabhängige Prüfinstanz, die Hilfsorganisationen in Deutschland untersucht. Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe trägt durchgehend seit 1993 das Spendensiegel des DZI.