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Ein erfrischender Neuanfang

Feierliche Einweihung der Wasserversorgung in Ijaji
22.03.2024
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Die 20.000 Bewohnerinnen und Bewohner Ijajis können feiern: Menschen für Menschen und die lokale Bevölkerung haben mit finanzieller Unterstützung unserer Partnerorganisation Viva con Agua ein Wasserversorgungssystem in der Kleinstadt fertig gestellt. Ijaji ist der Hauptort des Bezirks Illu Gelan, circa 200 km westlich von Addis Abeba.

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Ausgangssituation

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Im Jahr 2017 hatte weniger als 1/5 der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser. Durch den Bau eines Tiefbrunnens sowie sechs Flachbrunnen konnte dieser Prozentsatz bereits auf 41% gesteigert werden. Dennoch waren viele Menschen immer noch gezwungen, weite Strecken zurückzulegen, um an Wasser zu kommen oder sie schöpften es aus verschmutzten Flüssen. Auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen und medizinische Institutionen hatten keine Wasserversorgung.

Diesen Zustand wollten wir zusammen mit der Bevölkerung ändern und erhielten dazu finanzielle Unterstützung von Viva con Agua, die sich in ihrer Arbeit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt.

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Was errichtet wurde

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  • Bau von 2 Tiefbrunnen mit einer Ergiebigkeit von 10 Litern pro Sekunde
  • Bau eines Wasserreservoirs mit einer Größe von 300 m³
  • Wasserleitungen mit einer Länge von 31,2 km, 2,2 km vom Bohrloch zum Reservoir und 29 km für die Leitungen vom Reservoir zu den Wasserentnahmestellen
  • Bau von 15 Wasserentnahmestellen (13 öffentliche, 2 an Schulen)
  • 5 Duschhäuschen (öffentliche und an Schulen)
  • Gründung von Wasserkomitees zur Instandhaltung der Wasserstellen
  • Hygienetrainings für die Bevölkerung

Für das neue Versorgungssystem wird das Wasser aus der Tiefe über Rohre in ein Reservoir gepumpt, das auf einem Hügel über der Stadt thront. Von hier fließt es zu insgesamt 15 öffentliche Wasserentnahmestellen.

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1. Bei dem Tiefbrunnen wird das Wasser aus der Tiefe des Bodens in ein Reservoir gepumpt.
2. Das Wasserreservoir liegt auf einem Hügel über der Stadt und speichert das Wasser. (Flagge steht für das Gebiet Oromia)
3. Von dem Reservoir fließt es in die öffentlichen Wasserentnahmestellen.
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Wirkung

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Die gemeinsam mit der Bevölkerung errichtete kleinstädtische Wasserversorgung verbessert die Lebensbedingungen der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Ijaji nachhaltig. Die Versorgung mit sauberem, gesundem Trinkwasser fördert die hygienischen Umstände und wirkt sich dadurch positiv auf den Rückgang vermeidbarer Krankheiten aus. Das Wasserversorgungssystem spart den Mädchen und Frauen außerdem Zeit, die sie sonst mit dem Holen von Wasser verbracht hätten und ermöglicht es ihnen, die Schule oder Weiterbildungskurse zu besuchen. In der Kleinstadt wurden darüber hinaus auch Wasserkomitees gewählt, die von Menschen für Menschen unterrichtet werden, wie Brunnen und Wasserentnahmestellen zu pflegen und zu warten sind, um eine möglichst lange Lebensdauer sicherzustellen.

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Feierliche Einweihung

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Nun fand eine feierliche Einweihung der Wasserversorgung statt. Die gesamte Kleinstadt war auf den Beinen! Mehrere tausend Menschen, darunter u.a. Politikerinnen und Politiker, Medienvertreterinnen und Medienvertreter, Ältestenvertreter, der Vorstandssprecher von Menschen für Menschen, Dr. Sebastian Brandis, sowie der Gründer von Viva con Agua, Christian Wiebe haben gemeinsam gefeiert und die zentralen Orte der kleinstädtischen Wasserversorgung besucht. An der letzten Station, der Ijaji Higher Secondary School, hielten wichtige Persönlichkeiten der Kleinstadt Ijaji und des Bezirks zahlreiche Reden und bedankten sich von ganzem Herzen für den Einsatz von Menschen für Menschen und Viva con Agua.

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Die Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ist eine öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie wird beim Finanzamt München unter der Steuernummer 143/235/72144 geführt und wurde zuletzt mit Bescheid vom 6. September 2021 wegen Förderung steuerbegünstigter Zwecke von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit und somit als gemeinnützige Organisation anerkannt.