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Krieg in der Ukraine, Hunger in Afrika

Aktuelle Lage und langfristige Lösungen
19.05.2022
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“NAGAYA – Der Talk” am 8. Juni 2022 um 18.30 Uhr

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Die Stiftung Menschen für Menschen lädt Sie zur dritten Auflage der Online-Veranstaltung “NAGAYA – Der Talk” ein. In unserem Diskussionsformat befassen wir uns dieses Mal aus aktuellem Anlass mit der drohenden Hungersnot in Äthiopien und wie der Krieg in der Ukraine sich auf die Ernährungslage in Ostafrika auswirkt. Vorstandssprecher und Gastgeber Dr. Sebastian Brandis zeigt aktuelle Zusammenhänge auf und diskutiert mit seinen Gästen, wie langfristige Lösungen aussehen können.

Schalten Sie am 8. Juni um 18.30 Uhr zum Livestream auf menschenfuermenschen.tv ein!

Russlands Angriffskrieg bringt nicht nur Leid und Zerstörung in der Ukraine, sondern hat auch erheblichen Einfluss auf die Nahrungssicherheit in vielen afrikanischen Ländern. Große Teile der globalen Getreideproduktion fallen in diesem Jahr aus, die ohnehin schon hohen Lebensmittelpreise schießen weiter in die Höhe. Und nicht nur die: Globale Lieferketten sind unterbrochen, auf den weltweiten Rohstoffmärkten herrscht Chaos, die Preise für Energie und Kraftstoff explodieren.

Gerade am Horn von Afrika, wo man auf die Weizenlieferungen aus der Ukraine und Russland angewiesen ist, treffen die Folgen des Krieges auf ein besonders vulnerables Umfeld: Die schwerste Dürre seit Jahrzehnten setzt Millionen Menschen zu, ebenso die Folgen des bewaffneten Konflikts in Äthiopien. Innerhalb des Landes sind Schätzungen zufolge 5,8 Millionen Kinder, Frauen und Männer auf der Flucht.

Darüber möchten wir sprechen und mehr Licht in die komplexen Zusammenhänge bringen – und laden Sie herzlich zur dritten Ausgabe unseres Online-Diskussionsformats „NAGAYA – Der Talk“ ein.

Menschen für Menschen-Vorstand Sebastian Brandis zeigt mit seinen Gästen Dr. Bettina Rudloff von der Stiftung Wissenschaft und Politik sowie Dr. Jes Weigelt von der Denkfabrik TMG aktuelle Zusammenhänge auf und diskutiert, wie die Nahrungsmittelversorgung auf dem afrikanischen Kontinent in Zukunft unabhängiger von globalen Krisen werden kann. Gerne beantworten die Expert:innen auch Ihre Fragen.

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Die Diskussionsteilnehmer

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Bettina Rudloff

Dr. Bettina Rudloff wurde an der Universität Bonn als Agrarökonomin promoviert, wo Sie auch Assistenzprofessorin am Lehrstuhl Ressourcen- und Umweltökonomik war. Am Europäischen Institut für öffentliche Verwaltung (EIPA), Maastricht, leitete sie Ausbildungsprogramme für die EU Kommission im Bereich Handelsabkommen für Verhandlungsführer aus Entwicklungsländern.
Derzeit forscht sie bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik in Berlin, SWP, zu den Schwerpunkten nachhaltige Handels- und Investitionspolitik, wirtschaftliche Resilienz und kritische Infrastrukturen und berät dazu europäische und deutsche politische Institutionen. Sie ist Mitglied des Arbeitskreises „Welternährung“ von BMEL und BMZ und des strategischen Begleitkreises am BMZ im Schwerpunkt „Eine Welt ohne Hunger“. Jüngst entwickelte sie Empfehlungen im Begleitprozess T7 der Think Tanks zu G7 zum Umgang mit den ernährungsrelevanten Folgen des Ukrainekriegs.

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Dr. Jes Weigelt ist als “Head of Programmes” bei der Nachhaltigkeits-Denkfabrik TMG für die Co-Leitung der TMG-Programme und die allgemeine strategische Entwicklung verantwortlich. Der Agrarökonom verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der wissenschaftlich fundierten Politikberatung in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Weigelts thematische Interessen umfassen die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen, den Übergang zur Nachhaltigkeit, die gemeinsame Schaffung von Wissen und soziale Innovation.

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Dr. Sebastian Brandis ist seit Dezember 2016 Vorstand der Stiftung Menschen für Menschen und seit April 2019 Sprecher des Vorstands. Hier setzt er sich nachhaltig für das Thema „Menschlichkeit“ und Entwicklungszusammenarbeit in Äthiopien ein. In aktuell zehn Projektregionen setzen rund 640 fest angestellte und fast ausschließlich äthiopische Mitarbeiter der Stiftung gemeinsam mit der Bevölkerung integrierte, ländliche Entwicklungsprojekte um. Dabei verzahnt die NGO Maßnahmen in den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen und befähigt die Menschen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern.

Die Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe ist eine öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts. Sie wird beim Finanzamt München unter der Steuernummer 143/235/72144 geführt und wurde zuletzt mit Bescheid vom 11. Juni 2018 wegen Förderung steuerbegünstigter Zwecke von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit und somit als gemeinnützige Organisation anerkannt.