Heuschreckenplage in Äthiopien: MfM-Baumschule gerettet – aber keine Entwarnung in Sicht
In Äthiopien konnten sich die Insekten zuletzt vor allem in der Somali-Region im Osten und entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs in Richtung Norden ausbreiten. Während sich die Lage etwa in Kenia etwas entspannt hat, schätzt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) die Situation in Äthiopien weiter als „gefährlich“ ein.
Und zwar mit „traditionellen“ Methoden, wie in der Bilderstrecke unten zu sehen – durch Feuer und Rauch, aber auch durch Wedeln, Fächern, Stockschlagen und Lärm mit Töpfen und Schreien. Jedes Mittel ist recht. Nachhaltige Schäden an den wertvollen Baum- und Kaffeesetzlingen konnten so zunächst verhindert werden, dauerhaft ist die Gefahr jedoch nicht gebannt.