16 neue Schulen als Bildungsperspektive für Krisenregionen
Die 16 Grund- und weiterführenden Schulen verteilen sich auf die Regionen Oromia, Somali, Afar und Amhara. In den südlicheren Regionen Oromia und Somali, wo viele Menschen nach wie vor unter den Folgen einer extremen Dürre leiden, soll der Neubau von Schulen auch Zukunftsperspektiven aufzeigen und Hoffnung geben. In den Regionen Afar und Amhara, die im Norden an das Kriegsgebiet Tigray grenzen, steht vor allem der Wiederaufbau von zerstörten Bildungsstätten im Fokus.
Auch in Tigray ist der Wiederaufbau von Schulen geplant
Für das „Schulpaket“ veranschlagt die Stiftung Kosten in Höhe von 300 Millionen Birr, umgerechnet rund 5,8 Millionen Euro. Die 16 Schulen sollen innerhalb von zwei Jahren fertiggestellt sein und den Unterricht von rund 8.200 Schülerinnen und Schülern aufnehmen. Insgesamt besuchen derzeit etwa eine halbe Million Kinder die bislang 464 von Menschen für Menschen gebauten oder erweiterten Schulen.