Bäuerin aus Borena zeigt ihre Ernte

Projektgebiet Borena

Lage

Karte unserer Projektgebiete

Borena liegt im äthiopischen Hochland in der Provinz South Wollo im Regionalstaat Amhara. Das 980 km² große Gebiet erstreckt sich zwischen 1.100 und 3.500 Metern und ist in drei landwirtschaftliche Anbauzonen eingeteilt: 21 Prozent Hochland, 47 Prozent mittleres Hochland und 32 Prozent Tiefland, mit einer Durchschnittstemperatur von 18 Grad Celsius und einem durchschnittlichen Niederschlag von 900 Millimetern im Jahr. Die 180.000 Menschen leben mehrheitlich von der Landwirtschaft, deren Ertrag aber gerade zum Überleben ausreicht.

Projektbeginn: 2011
Fläche:
980 km²
Bevölkerung: ca. 180.000
Hauptort der Region: Mekane Selam (ca. 8.500 Einwohner)
Lage: ca. 580 km nördlich von Addis Abeba

Aus unserem Projektgebiet

Eine Familie aus Borena präsentiert ihre Ernte

Den Durst löschen, die Ernährung sichern

Ein menschenwürdiges Leben für ein ganzes Dorf? Für nur 2.600 Euro sorgte die Stiftung im Dorf Fati für sicheres Trinkwasser und für die Bewässerung der Felder. Jetzt sind vor allem die Kinder gesünder und besser genährt.

So einfach ist es, zu helfen

Wasser

Mit 10 Euro

schenken Sie Zugang zu sauberem Trinkwasser für eine Person

Bildung für Äthiopien

Mit 50 Euro

ermöglichen Sie die Schulbildung für ein Kind (1. bis 8. Klasse)

Schutzimpfungen für Kinder

Mit 105 Euro

können 30 Kinder gegen zehn Krankheiten geimpft werden

Situation vor Projektbeginn

Blick über Borena

Eine 2010 von Menschen für Menschen durchgeführte Bedarfserhebung belegt, dass in Borena durch Trockenheit, Abholzung und Überweidung die Böden erodiert und ausgelaugt sind. Holz wird für den Bau und zum Kochen benötigt. Das Vieh weidet auf offenem Land und nimmt dem Boden den letzten Schutz: bei Regen wird der unbefestigte Boden weggeschwemmt und hinterlässt sogenannte Gullies, Erosionsgräben.

In der ersten Projektphase wurden knapp 19 Kilometer solcher Gräben mit 1.900 Gabionen, steingefüllten Stahlkörben, zur Landrückgewinnnung stabilisiert. Die Bauern verwenden schlechtes Saatgut und überholte Techniken in der Landwirtschaft, und kennen kaum Gemüseanbau. Das Vieh ist häufig Opfer von Krankheiten, die veterinärmedizinische Versorgung ungenügend.

Zu Beginn des Projektes von Menschen für Menschen hatten 49 Prozent der Menschen in Borena Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nach der ersten dreijährigen Projektphase konnte der Zugang bereits auf 56,3 Prozent gesteigert werden. Der Rest der Bevölkerung muss sich noch immer mit Wasser aus verschmutzten Stellen versorgen. Die Folge sind Magen-Darmerkrankungen, insbesondere Kinder leiden darunter.

Über 90 Prozent der Schulgebäude in Borena sind aus Holz und Lehm gebaut. Sie befinden sich in sehr schlechtem Zustand und sind zu klein. Durch den Neubau von Schulen seit 2011 konnte die Zahl der eingeschriebenen Schüler um über 5.000 auf knapp 44.500 erhöht werden.

Die vorhandenen Gesundheitszentren sind schlecht ausgerüstet, das Personal ungenügend geschult. Malaria, die Augenerkrankung Trachom, Kropf, Darminfektionen und HIV/AIDS gehören zu den häufigsten Krankheiten in Borena.

Frauen leisten über zwölf Stunden pro Tag unbezahlte Arbeit, mehr als ihre Männer. Sie tragen die Hauptlast im Haushalt, helfen bei der Feldarbeit, verfügen aber nicht über eigene Einkommensmöglichkeiten.

 

Impressionen

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