Heuschreckenplage in Ostafrika: Menschen für Menschen beobachtet Situation aufmerksam
Mit Pakistan und Somalia haben mittlerweile die ersten Länder den nationalen Notstand ausgerufen. Auch in Äthiopien verbreiten sich die Heuschrecken aus Süden und Osten kommend rasant. Die Stiftung Menschen für Menschen beobachtet die Situation daher schon seit dem vergangenen Jahr sehr aufmerksam.
MfM-Projektgebiete noch nicht betroffen
Die elf aktuellen Projektgebiete von Menschen für Menschen sind derzeit allerdings noch nicht direkt von der Heuschreckeninvasion betroffen. Hier hat es bisher keine entscheidenden Ernteausfälle gegeben, zumal nach Angaben des äthiopischen Landwirtschaftsministeriums bereits im Januar 90 Prozent der Ernten im Land eingefahren waren.
Nichtsdestotrotz sind die Schäden für die Vegetation und das Weideland in den betroffenen Teilen Äthiopiens schon jetzt immens. Daher ist unsere Arbeit, die auch Ressourcenschutz und Aufforstung beinhaltet, extrem wichtig und benötigt dringend Unterstützung.
Ende der Heuschreckenplage nicht in Sicht
Derzeit bewegen sich die Tiere nach FAO-Angaben nach Südwesten und entlang des Afrikanischen Grabens in Richtung Norden. „Unsere Kollegen vor Ort verfolgen die Routen der Heuschreckenschwärme sehr genau“, berichtet Renner. „Wir sind in permanentem Austausch mit ihnen.“