Das Coronavirus und Menschen für Menschen: Antworten auf die wichtigsten Fragen
Wie stellt sich die Stiftung auf die Corona-Krise ein?
Wie ist die aktuelle Lage in Äthiopien?
Der landesweite Ausnahmezustand, den die äthiopischen Behörden am 8. April verhängt hatten, ist nach fünf Monaten im September 2020 ausgelaufen. Einige Einschränkungen des öffentlichen Lebens sind seitdem wieder gelockert, so dürfen etwa öffentliche Verkehrsmittel sowie Privatfahrzeuge wieder voll und nicht nur mit maximal der Hälfte der möglichen Passagiere besetzt sein. Andere Maßnahmen zur Wahrung der sozialen Distanz und eine generelle Maskenpflicht im öffentlichen Raum haben jedoch weiter Bestand.
Ist die Entwicklungsarbeit in den Projektgebieten beeinträchtigt?
Die Arbeit in unseren Projektgebieten wird aktuell noch fortgesetzt. Allerdings finden keine Trainings- und Ausbildungsaktivitäten mehr statt. Auch hier ist mit weiteren Einschränkungen zu rechnen. Die Zentrale in München ist in permanentem Austausch mit den Mitarbeitern im Project Coordination Office (PCO) in Addis Abeba. Das PCO wurde vorerst für 14 Tage geschlossen, die äthiopischen Mitarbeiter arbeiten – soweit möglich – aus dem Homeoffice.
Was unternimmt Menschen für Menschen gegen die Ausbreitung in Äthiopien?
Zudem sind Hygiene-Maßnahmen zur Eindämmung von Krankheiten fester Bestandteil unserer Arbeit in den ländlichen Projektgebieten. Langfristige Maßnahmen wie die Versorgung mit sauberem Wasser oder Handwaschmöglichkeiten an Schulen sorgen für den Rückgang von Infektionskrankheiten und helfen auch dabei, die Corona-Pandemie einzudämmen.