Frauen und Männer die mitten in Pflanzen stehen und die Früchte verarbeiten.

Eine hilfreiche Erfindung für die Zierbanane

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Inmitten eines dicht bewachsenen Ensete-Feldes offenbart sich eine Produktionskette: Männer und Frauen schieben Staudenblatt für Staudenblatt in eine ratternde Maschine, die Fasern vom Inneren trennt und Pflanzenteile zerkleinert. Die dürreresistente Ensete ventricosum (Zierbanane) ist hier im Süden Äthiopiens ein Grundnahrungsmittel: Aus Mark und Knollen entsteht „Kotcho“, ein fermentierter Brei, aus dem Brot gebacken wird. Traditionell verarbeiten Frauen die Pflanzen mühsam per Hand – ein ganzer Tag pro Staude. Die Maschine schafft in der gleichen Zeit bis zu 15. Entwickelt hat sie ein Schlosser aus der Region. Dank eines Start-up-Trainings von Menschen für Menschen wurde aus der Idee Wirklichkeit. Heute produziert er sie in seiner Werkstatt; Bauern kaufen und verleihen sie weiter, so wie hier im Dorf Dibeyty. Zur Freude ganzer Gemeinden, besonders der Frauen.

 

Eine Frau sitzt in einem grünen Feld mit großen Pflanzen und verarbeitet die Früchte mit ihren Händen und Beinen.
Mit Hand- und Beinarbeit wurden die Ensete-Pflanzen verarbeitet.
Zwei Männer füllen eine Maschine mit Früchten auf, um sie zu verarbeiten.
Mittlerweile geht es dank Maschinen schneller und effizienter.

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