Über See, Schiene und Straße: Der lange Logistikweg der Importgüter
Momente aus Äthiopien
Yosef Abdisa und seine Kollegen kümmern sich auch um den Weitertransport der Ware im Land. Lange Stahlrohre ebenso wie empfindliche Mikroskope müssen auf Lastwagen und Autos verteilt werden, damit sie sicher die abgelegenen Projektregionen erreichen. „Das ist besonders zur Regenzeit eine große Herausforderung“, sagt Yosef Abdisa, „die Straßen sind dann oft in einem noch schlechteren Zustand als ohnehin schon.“ Die Stiftung hat viel vor: Mehrere Schulen sind in Planung, für Wasserversorgungssysteme müssen elektrische Pumpen und Generatoren herbeigeschafft werden und das TVET in Bure steht kurz vor der Fertigstellung – rund 2.000 Maschinen, Geräte und Werkzeuge stehen für seine Ausstattung auf den Importlisten. Die Arbeit für die Logistikexperten bei Menschen für Menschen wird also auch in Zukunft nicht weniger.