Hoffnung aus der Tiefe
Ein mobiles Tiefbohrgerät erschließt neue Wasserquellen
Hoffnungsquelle Wasser
Aber der Osten und der Süden Äthiopiens sind 2022 von einer der schwersten Dürren der letzten 40 Jahre betroffen. Die Felder sind vertrocknet, Hunger ist ein ständiger Begleiter. Auch den Tieren setzt die Trockenheit zu: „Zuvor haben wir die Milch unserer Kühe und Kamele getrunken“, berichtet Ugasa. „Doch unsere Tiere, die überlebt haben, sind zu schwach, um Milch zu geben.“ Dadurch entfällt eine wichtige Nahrungsquelle für die Kinder, denen das unreine Wasser am meisten zusetzt. Umso größer ist heute Ugasas Erleichterung: „Ich freue mich, ihnen bald sauberes Wasser geben zu können. Direkt aus der Nachbarschaft!“
„In sauberes Wasser zu investieren, verändert so viel. Wir tun gleichzeitig etwas für die Gesundheit der Menschen sowie für die Bildung und Produktivität der ganzen Gemeinde.“
Ein mobiles Tiefbohrgerät schafft neue Perspektiven
„Ich habe mich lange dafür eingesetzt, ein eigenes mobiles Tiefbohrgerät anzuschaffen“, so Bezabih. „Auf Dauer spart das Kosten und wir sind schneller und flexibler.“ Dank einer großzügigen Spende an die österreichische Landesorganisation von Menschen für Menschen wurde dies möglich. In Jarre kam der neue Tiefbohrer erstmals zum Einsatz – bald fördert dort eine Pumpe sechs Liter pro Sekunde aus 222 Metern Tiefe in ein Wasserreservoir.