Konflikt in Tigray – Menschen für Menschen leistet Nothilfe
Yilma Taye, Menschen für Menschen-Landesrepräsentant in Äthiopien, war dort, um sich ein Bild von der Situation der Geflüchteten zu machen: „Viele Kinder, Frauen und Männer leben unter katastrophalen Bedingungen. Rund 6.200 Geflüchtete sind in Schulen untergekommen. Teilweise sind bis zu 40 Menschen in einem Klassenraum zusammengepfercht. Es fehlen Lebensmittel, aber auch Matratzen, Decken, Hygieneartikeln. Die Gefahr ist groß, dass sich unter diesen Bedingungen Krankheiten wie Covid-19 und Diarrhoe ausbreiten.“
"Gerade jetzt als Partner bereit stehen"
„Als Menschen für Menschen müssen wir gerade jetzt für die Bevölkerung in Äthiopien als Partner bereitstehen“, sagt Vorstandssprecher Dr. Sebastian Brandis.
MfM-Botschafter Haile Gebrselassie macht Geflüchteten Mut
Die aktuellen Projektregionen der Stiftung sind von den Konflikten nicht direkt betroffen, das äthiopische Menschen für Menschen-Team kann hier weiter seine wertvolle Arbeit leisten. Sobald der Zugang in die Krisenregion sicher möglich ist, wird Menschen für Menschen die Nothilfe mit umfangreichen Maßnahmen nach Tigray ausdehnen.
„Durch die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung in Äthiopien haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht. Gerade in schwierigen Zeiten, wie wir sie aktuell wieder erleben, brauchen die Menschen dringend unsere Unterstützung. Wenn wir als Menschen für Menschen denken, müssen wir gerade jetzt als Partner bereitstehen“, betont Vorstandssprecher Brandis.