Modellfarmer als Vorbild
Gemeinsam lassen wir Träume wachsen
„Früher waren wir komplett von der Maisernte abhängig“, erinnert sich der Landwirt. Diese brachte jedoch kaum genug Essen auf den Tisch der sechsköpfigen Familie. Häufig gingen die Kinder mit knurrendem Magen ins Bett. Die Papaya-Frucht kannte Gezagn damals noch nicht. Dass er sie heute selbst anbauen kann, hat er Menschen für Menschen zu verdanken. Die Stiftung versorgte ihn mit verschiedenen Fruchtbaum- und Kaffeesetzlingen. Mit Hilfe der Entwicklungsberaterin Mulu Merga lernte er, sie nach dem Prinzip eines Agroforst anzubauen. Dabei profitieren unterschiedliche Pflanzen gegenseitig voneinander, indem sie sich zum Beispiel Schatten spenden.
Ein Garten der Möglichkeiten
Als Vorbild voran
Regelmäßig treffen sich die drei Brüder mit anderen Bauern, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. So entsteht nachhaltiger Wandel in der ganzen Gemeinde. Die Landwirte ernten nun genug, um ihre Familien gesund zu ernähren sowie auf dem Markt etwas Geld zu verdienen. Das neue Einkommen wollen Gezagn und seine Frau Mamitu eines Tages in ein kleines Haus in der nächsten Stadt investieren, damit ihre vier Kinder zur Schule gehen können.
