Geburtsort des Erfolgs
Ausbildung am ATTC
Zukunftsweisender Aufnahmetest
Gute Jobs für gute Leistung
Motivierten jungen Menschen wie Jerusalem den Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu ebnen, ist das Ziel, das Menschen für Menschen seit Gründung des ATTC anstrebt. Mit Erfolg: Die Absolventen des Colleges sind als Techniker, Ingenieure und Mechaniker gefragt. Neben Elektrik und Elektrotechnik können die Studentinnen und Studenten am ATTC in Fertigungs- und Automobiltechnik einen Bachelorabschluss machen. Das Studium ist für sie kostenlos: Maschinen, Werkzeuge, Arbeitskleidung, Lehrbücher, die Unterkunft und Verpflegung der 471 Studierenden des aktuellen akademischen Jahres werden durch Spenden und über Stipendien von deutschen Firmen getragen, wie der Bürkert Werke GmbH & Co. KG.
Wirkungsvolles Wiedersehen
Über den Verkauf von eigens angefertigten T-Shirts, der Versteigerung eines Karlheinz Böhm Porträts und persönlichen Spenden konnten die Alumni erstes Geld sammeln. Damit wollen sie die Wände der alten Wohnheim-Blöcke streichen lassen. Viele, die heute ihre eigenen Firmen führen, haben angeboten, Studentinnen und Studenten Praktika zu ermöglichen. Andere könnten sich vorstellen, als Gastdozenten Vorträge zu halten.
„Wir planen außerdem ein Mentorenprogramm ins Leben zu rufen“, erzählt Dejene Edossa. Der 28-Jährige studierte Automobiltechnik am ATTC und arbeitet mittlerweile für Ethio Telecom, dem landesweit größten Telekommunikationsanbieter, und verantwortet in der Niederlassung in Harar sämtliche Wartungen und Reparaturen der Unternehmensfahrzeuge. Schon heute bringt er sie zum Teil ans College, um dort die einzige Reifenwuchtmaschine der Stadt zu nutzen. Studierende, die bisher mit den immer gleichen alten, ausrangierten Fahrzeugen übten, würden so mit unterschiedlichen Autos und realen Herausforderungen konfrontiert werden. „Ohne die Stiftung und das College wäre ich heute nicht da, wo ich bin“, erklärt Dejene sein ehrenamtliches Engagement. „Ich möchte nun endlich etwas zurückgeben.“
Eine, die davon profitieren wird, ist Saba. Wenige Wochen nach dem Aufnahmetest erfuhr sie: Sie hat es geschafft und darf ihre Zukunft am ATTC starten.
