TVET Eröffnung. Man sieht Personen in weißem Gewand feiern.

Achtes Berufsbildungszentrum eröffnet

Achtes Berufsbildungszentrum eröffnet

Bure feiert die Eröffnung

19.03.2026

Ende Februar konnte die Stiftung einen bedeutenden Meilenstein feiern: In Bure weihte Menschen für Menschen das Technical and Vocational Education and Training (TVET) Center ein. Dank der Unterstützung durch die Bayerische Staatskanzlei und MFM Belgien war es möglich, das TVET nicht nur zu bauen, sondern auch auszustatten und Lehrpersonal an den neuen Maschinen anzulernen. Bis zu 600 junge Menschen pro Jahr können so zukünftig praxisnahe Ausbildungen in den Bereichen Kfz-Technik, Elektrotechnik, Fertigungstechnik und Holzverarbeitung absolvieren. Das TVET wurde für den nachhaltigen operativen Betrieb erfolgreich an die lokalen Behörden übergeben. Angetreten mit dem Ziel, die Jugendarbeitslosigkeit in der Region zu reduzieren und die wirtschaftliche Entwicklung zu stärken, ist das TVET Bure ein wichtiger Baustein der langjährigen Entwicklungszusammenarbeit in Äthiopien und eröffnet Chancen für eine ganze Generation.

Das TVET in Bure ist bereits das achte Berufsbildungszentrum, das Menschen für Menschen in Äthiopien errichtet und ausgestattet hat. Es liegt in der Zone Illubabor im Westen des Regionalstaats Oromia, knapp 400 Kilometer westlich von Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba entfernt.

TVET Eröffnung. Man sieht Personen in weißem Gewand feiern.
Zur feierlichen Eröffnungszeremonie des Berufsbildungszentrums waren Persönlichkeiten aus Gemeinde, Politik und Zivilgesellschaft geladen.
Fünf Personen stehen vor dem TVET Eröffnungsschild.
U.a. waren anwesend: Dr. Mekdelawit Yeshitila vom Bayerischen Afrikabüro in Addis Abeba, Bernadette Hüwels und Git Dewulf von MFM Belgien, Mossisa Lemessa, Leiter der „Prosperity Party“ in Ilubabor, und Dr. Sebastian Brandis, Vorstandssprecher von MFM Deutschland.

Neues Berufsbildungszentrum in Addis Abeba geplant

Gleichzeitig begann Menschen für Menschen Anfang 2026 mit dem nächsten TVET-Projekt: dem Bau und der Ausstattung eines modernen Berufsbildungszentrums in der Hauptstadt Addis Abeba. Die schnellwachsende Metropole weist eine hohe Jugendarbeitslosigkeit auf. Gleichzeitig wachsen viele Wirtschaftszweige wie der Bausektor und verarbeitendes Gewerbe, beispielsweise die Textilindustrie, stark und verzeichnen eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Das neue TVET soll durch die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen praxisnahen Ausbildung in den Bereichen KFZ-Technik, Elektrotechnik, Fertigungstechnik und Textiltechnik diese Fachkräftelücke schließen und gleichzeitig die hohe Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen. Das Vorhaben wird erneut mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei umgesetzt und soll bis 2028 abgeschlossen werden.

Berufsbildung im ländlichen Äthiopien

Vor allem im ländlichen Äthiopien sind Berufsbildungszentren enorm wichtig, um kritische Lücken beim Zugang zu technischer und beruflicher Bildung nach der Sekundarstufe für Jugendliche zu schließen. Mit dem Bau von Berufsbildungszentren reagiert Menschen für Menschen auf die anhaltende Jugendarbeitslosigkeit, den begrenzten Zugang zu beruflicher Bildung und die wachsende Nachfrage nach marktrelevanten technischen Fähigkeiten, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Frauen.