Saatgutverteilung macht den Auftakt zu umfassendem Nothilfe-Programm
Auch ein Team von Menschen für Menschen hat sich umgehend auf den Weg in die Krisenregion gemacht. „Die humanitäre Lage in Tigray und den angrenzenden Regionen in Nord-Amhara ist dramatisch“, berichtet Landesrepräsentant Yilma Taye. „Die Menschen in Tigray waren über zwei Jahre von der Außenwelt abgeschnitten, hatten keine Nahrung, keinen Strom und keine medizinische Versorgung.“
Eine der ersten Maßnahmen von Menschen für Menschen nach dem Friedensschluss ist die Bereitstellung von 530 Tonnen Saatgut für rund 6.000 bedürftige Landwirtinnen und Landwirte in 16 Bezirken der Regionen Tigray und Nord-Amhara. Ziel ist, Ernährungssicherheit wieder herzustellen sowie die landwirtschaftliche Produktion wiederzubeleben.
Schnell wachsende Getreidesorten
Vielfältige Maßnahmen zur Unterstützung des Wiederaufbaus
„Als eine der führenden Nichtregierungsorganisationen in Äthiopien mit über 600 äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort werden wir unseren Beitrag dazu leisten, die verheerende Situation für die Menschen kurzfristig und nachhaltig zu verbessern“, verspricht Sebastian Brandis, Vorstandssprecher der Stiftung. „In den nächsten sechs Monaten wird unser Team in Äthiopien weitere vielfältige Maßnahmen einleiten, um den Wiederaufbau zu unterstützen.“