Wusha Gedel Treppe

Stufe für Stufe zu einem besseren Leben

Die Wusha Gedel Treppe

Die Kleinstadt Lemmi ist mit seinem großen Markt, einer weiterführenden Schule und medizinischer Versorgung für viele umliegende Gemeinden ein zentraler Anlaufpunkt. Allerdings liegt die Stadt auf einem Hochplateau, das von Steilhängen umgeben ist.

Gefährlicher Auf- und Abstieg
Gefährlicher Auf- und Abstieg
 Ein lebensbedrohlicher Weg

Wer aus dem Tal nach Lemmi wollte, hatte bislang zwei Möglichkeiten: fünf Stunden beschwerlichen Fußweg oder 45 Minuten auf einem halsbrecherischen Klettersteig. Um Zeit zu sparen, wählten die Menschen oft den direkten Auf- und Abstieg. Selbst ihr Vieh nahmen sie mit auf diesen gefährlichen Weg.

Gefährlicher Auf- und Abstieg

Oft mit schwerem Gepäck beladen, kletterten die Menschen über die Steine – ob jung oder alt. Niemand weiß genau, wie viele Menschen so in den Tod gestürzt sind – die Rede ist von mehr als 100 in den vergangenen zwei Jahrzehnten.

Gefährlicher Auf- und Abstieg

Den letzten Teil bildete eine steile, an die Felswand angelehnte Metall-Leiter.

Die Treppe, die Leben rettet

 

Wusha Gedel Treppe

2015 errichtet Menschen für Menschen die lange Wusha-Gedel-Treppe, die aus drei Teilabschnitten besteht. Nach 26 Monaten Bauzeit waren die Abschnitte fertiggestellt, die aus unterschiedlichen Richtungen zum Plateau führen: Zusammen haben sie 487 Stufen und bilden insgesamt eine 300 Meter lange Treppe.

Wusha Gedel Treppe

Über die Stufen können die Menschen ihre Ernte und ihr Vieh zum Markt befördern. Für junge Leute dient die Treppe als Schulweg. Und wer schwanger oder krank ist, findet auf ihr einen sicheren Weg zum nächsten Arzt.

Wusha Gedel Treppe

Ein Treppenbau als Gemeinschaftswerk: Menschen für Menschen hat Zement und Maurer bezahlt, viele Menschen aus der Umgebung halfen den Arbeitern und schafften Felsbrocken herbei.

Wusha Gedel Treppe

Für die rund 15.000 weiteren Bewohner der Gemeinden im Tal hat die Treppe alles verändert. In kurzer Zeit können sie heute sicher auf das Plateau und zurück wandern. Sie sind an den lokalen Markt angeschlossen, können ihre Kinder auf die „Lemmi Secondary School“ schicken und die medizinische Versorgung in der Stadt nutzen.

Bauer und Hirte Geneteh Shiferaw

„Früher ging ich nur einmal im Monat auf den Markt in Lemmi. Und viele Kinder konnten nicht auf die weiterführende Schule dorthin gehen. Den Arzt konnten wir ebenfalls nicht erreichen. Der Treppe haben wir es zu verdanken, dass das alles Geschichte ist.“

Geneteh Shiferaw, 35, Bauer und Hirte aus Gosh Wuha.

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