Mardia Kassima

Mardia und ihr glückliches Leben

Mardia Kassima besucht die von Menschen für Menschen errichtete Schule im Dorf Axengema im Projektgebeit Borecha. In unserer Fotogalerie erzählt sie von ihrem harten – aber glücklichen – Alltag.
Mardia Kassima mit Familie
Mardia Kassima im Schlafzimmer

Morgendliche Pflichten

„Wenn es gegen 6.30 Uhr dämmert, stehe ich auf, um den Kaffee in einem Tonkrug über einem kleinen Holzfeuer zuzubereiten – dieses Morgenritual mag ich sehr gerne. Zu meinen frühmorgendlichen Pflichten gehört auch das Saubermachen des Hauses, hier im Schlafzimmer meiner Eltern. Gegen 7.30 Uhr mache ich mich auf den Schulweg.”

„Ich bin 40 Minuten unterwegs bis zur Schule, die von Menschen für Menschen gebaut wurde. Am liebsten mag ich Naturwissenschaften. Ich möchte Ärztin werden und helfen. Denn ich habe gesehen, wie meine Mutter litt, als sie zu Hause meine kleinen Geschwister auf die Welt brachte.“

Mardia Kassima im Unterricht

„Der Chemielehrer erklärt den Unterschied zwischen Basen und Säuren. Im neuen Klassenzimmer verstehe ich den Stoff viel besser. Früher fand der Unterricht in einer dunklen Lehmhütte statt, wir saßen auf dem staubigen Boden.“

Chance auf Bildung

Mardia Kassima holt Holz
Mardia Kassima mit Familie

„Die Schule endet um 13.30. Nach dem Marsch nach Hause muss ich Wasser und Feuerholz holen. Beide Arbeiten sind schwer und machen keinen Spaß, doch ich mache sie ohne Klage, denn ich bin meinen Eltern dankbar, denn schon vier Mal kamen Abgesandte anderer Familien zu uns. Sie fragten meine Eltern, ob sie mich einem ihrer Söhne zur Frau geben wollten. Doch sie lehnten jedes Mal ab: Das waren die glücklichsten Momente in meinem Leben. Meine Mutter hatte keine Chance auf Bildung. Aber zu mir sagt sie: Du heiratest nicht, du gehst zur Schule! Dafür liebe ich sie sehr. Ich habe großes Glück, solch kluge Eltern zu haben.“

Mardia Kassima Kaffeebohnen Rösten

“Deshalb unterstütze ich meine Mutter gerne, auch bei der Betreuung der kleinen Nasritscha, der jüngsten meiner drei Schwestern. Täglich röste ich auch die Kaffeebohnen. Mein Vater hat Pflänzlinge und Trainings von Menschen für Menschen erhalten. Seitdem ist unsere Ernte so gut, dass wir sogar Kaffee auf dem Markt verkaufen können.“

Mardia Kassima beim Lernen

„Ist die Hausarbeit erledigt, habe ich endlich Zeit zum Lernen. Nächstes Jahr wechsle ich auf die weiterführende Schule in der Stadt Yanfa. Meine Eltern werden mich mit Lebensmitteln und Geld für einen Schlafplatz unterstützen.“

Mardia Kassima beim Lernen
Mardia Kassima

Auch das künftige Gymnasium von Mardia in Yanfa wurde von Menschen für Menschen errichtet: Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Entwicklung von Mardia und Tausender anderer hoffnungsfroher junger Menschen!

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