Brunnenbauarbeiten im Projektgebiet Borecha: Eine Gemeinschaftsaufgabe.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Integrierte ländliche Entwicklung

Ob Landwirtschaft, Wasser- oder Gesundheitsversorgung, Bildung oder die Stärkung der Einkommen der Menschen in Äthiopien – die Früchte unserer Hilfe sollen auch ohne unser Zutun weiter wachsen und gedeihen. Die integrierte Projektarbeit und die Mitarbeit der Bevölkerung machen die Hilfe nachhaltig.

Landwirtschaft

NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT UND ERNÄHRUNG

Über 80 Prozent der Äthiopier leben von der Landwirtschaft. Doch was Felder und Vieh einbringen, reicht oft kaum aus, um die eigene Familie zu ernähren. Wir unterstützen die Bauernfamilien dabei, Ackerbau und Viehwirtschaft zu optimieren. Dazu stellen wir Hilfsmittel wie besseres Saatgut, einfache Bewässerungsanlagen oder Hühner, die mehr Eier legen bereit. Zudem bringen wir gemeinsam mit den Bauern Projekte voran, die Erosionen und ein Aus-laugen der Böden verhindern. So werden die natürlichen Ressourcen geschützt und der Ackerbau kann nachhaltig gesichert werden.

Nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung

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„Es frisst dich auf, wenn du deine Kinder nicht versorgen kannst!“

Die Familie von Bauer Tashome isst nur Mais und hungert viele Wochen im Jahr.

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Wasser

WASSER UND HYGIENE

Trinkwassermangel ist im ländlichen Äthiopien für acht von zehn Menschen Alltag. Brunnen sind rar, ungefasste Quellen und Wasserlöcher oft stark mit Krankheitserregern verschmutzt. Viele Menschen, zumeist aber Mädchen und Frauen, laufen mehrere Stunden bis zur nächsten Wasserstelle. Gemeinsam mit der Bevölkerung bauen wir deshalb an zentral zugänglichen Orten Handpumpbrunnen, Quellfas­sungen, Auffangbecken für Regenwasser oder ganze Wasserversorgungssysteme. Die Anlagen werden von Gemeindemit­gliedern sauber gehalten und gereinigt.

Wasser

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Hoffnung für Dano

Malaria, verschmutztes Wasser, Nahrungsmangel: Für die Bauernfamilien im ländlichen Distrikt Dano ist das Leben sehr hart.

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Bildung

BILDUNG FÜR ALLE

Noch immer können sechs von zehn Kindern in Äthiopien nicht ihrem Alter entsprechend eine Schule besuchen. Oft gibt es in ihrer Nähe kein Schulgebäude, und wenn doch, dann ist es nicht viel mehr als ein Bretterverschlag, gebaut aus Holz und Lehm.  Oft haben die Kin­der auch keine Zeit, in die Schule zu gehen, weil sie den Eltern bei der Arbeit auf dem Hof und im Feld helfen müssen. Unsere Maßnahmen im Bildungsbereich sind vielfältig und umfassen alle Alterstufen: Sie reichen vom Schulneubau und der Ausstattung mit Möbeln und Lehrmaterialien über den Bau von Berufsschulen (TVETs), bis hin zur Erwachsenenbildung.

Bildung

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Bald ist die Zeit der Plagen zu Ende

Termiten fressen die Holzkonstruktion an. Die Klassenzimmer sind staubig, dunkel und viel zu klein für die zahlreichen Schüler.

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Gesundheit

FÜR EINE BESSERE GESUNDHEITSVERSORGUNG

Für die ländliche Bevölkerung Äthiopiens gehören Durchfallerkrankungen, Malaria, Parasiten und Infektionen zu den größten Gesundheitsproblemen. Die Lebenserwartung liegt bei nur 60 Jahren – etwa 20 Jahre weniger als in Europa – und jedes 12. Kind stirbt noch vor seinem fünften Geburtstag. Menschen für Menschen stattet Gesundheitsstationen gegen die medizinische Unterversorgung aus, führt Weiterbildungen des Pflegepersonals durch und initiiert Aufklärungskampagnen zur Gesundheits­förderung.

Gesundheit

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Im Einsatz gegen das Erblinden

„Meine Arbeit ist für mich eine Herzensangelegenheit“, sagt Guade Abye, Leiter der Gesundheitsprogramme im Projektgebiet Borena.

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Einkommen

GESELLSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG UND EINKOMMEN

Einkommen

Über 80 Prozent der Menschen in Äthiopien leben vom Ackerbau – meist von der Hand in den Mund. Das vorhandene Ackerland reicht längst nicht mehr für alle. Es fehlt an Alternativen für ein Einkommen. Viele sehen sich gezwungen, ihrer Heimat den Rücken zu kehren. Menschen für Menschen bekämpft Fluchtursachen, indem wir den Bauernfamilien Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Handwerkskurse und Mikrokredite eröffnen neue Chancen, ermöglichen ein zusätzliches Einkommen und sichern die Existenz vieler Familien.

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Töpferkurse für Frauen in Mahidere Selam

 

Fatuma Wale ist eine von zehn Frauen aus Mahidere Selam, die an einem Töpferkurs speziell für Frauen teil­nehmen, die ein eigenes Einkommen benöti­gen, um sich und ihre Kinder zu ernähren.

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So einfach ist es, zu helfen

Bildung

Mit 50 Euro

ermöglichen Sie die Schulbildung für ein Kind (1. bis 8. Klasse).

Schutzimpfung für Kinder

Mit 105 Euro

können 30 Kinder gegen zehn Krankheiten geimpft werden.

Einkommen

Mit 275 Euro

ermöglichen Sie für eine Frau die Teilnahme an einem Töpferkurs.