Gewinnung von Mangosamen im Projektgebiet Borecha

Königin der Früchte

In ihrem Herkunftsland Indien wird die Mango „Königin der Früchte“ genannt. Aber auch in Äthiopien ist sie äußerst beliebt. Vor dem Tor der Projektzentrale von Menschen für Menschen in Borecha warten Kinder darauf, eingelassen zu werden und sich an den Früchten kostenlos gütlich zu tun. Die Äthiopienhilfe hat aus dem Süden des Landes eine Lastwagenladung Mangos heranschaffen lassen, weil sie dort günstiger sind: insgesamt rund 64.000 Früchte. Zwei Dutzend Tagelöhnerinnen befreien in wochenlanger Arbeit die Mangos vom Fruchtfleisch. So viele können die Kinder nicht alleine essen: auch ihre Familien profitieren von den mitgebrachten Mangostücken und den darin enthaltenen Vitaminen. Doch nicht das süße Fleisch, sondern die Kerne und die darin liegenden Samen sind das eigentliche Ziel der Aktion: In den Baumschulen der Organisation werden daraus Setzlinge gezogen und diese dann zu subventionierten Preisen an die Bauern abgegeben: In einigen Jahren sollen die Kinder Borechas die Königin der Früchte in den Obstgärten ihrer Eltern ernten können.

Tieflandobst Mango
Mardia und ihr glückliches Leben

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