Impftermin im Menebeti Health Post im Projektgebiet Wogdi

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Verbesserung der Gesundheitsversorgung

 

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Im ländlichen Äthiopien fehlt es weitgehend an medizinischer Infrastruktur. Menschen für Menschen stattet ländliche Gesundheitszentren mit Material aus, schult Ärzte und Assistenten, organisiert Impfkampagnen und klärt Menschen darüber auf, wie sie Krankheiten vorbeugen können. Einige unkomplizierte Behandlungen übernimmt das medizinische Personal der Stiftung selbst.

Wo liegen die Probleme?

 

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Schlechte medizinische Versorgung

In den ländlichen Gebieten Äthiopiens gibt es kaum medizinische Versorgung. Auf 30.000 Einwohner kommt lediglich ein Arzt. Die existierenden Krankenstationen sind nicht ausreichend ausgestattet, es mangelt an geschultem Personal und medizinischem Gerät. Insbesondere schwangere Frauen werden schlecht versorgt, so beträgt die Quote der betreuten Geburten landesweit nur 27,7 Prozent. Die meisten Frauen bringen ihre Kinder unter einfachsten Bedingungen in den eigenen Hütten zur Welt. Bei Komplikationen ist keine Hilfe zur Stelle.

Mangelndes Wissen über Impfung

In den ländlichen Gebieten fehlt in der Bevölkerung ein grundlegendes Verständnis für die Vorteile des Impfens zur Gesundheitsprävention. Oftmals herrscht Skepsis gegenüber der modernen Medizin. Die meisten Mütter lassen ihre Kleinkinder nicht impfen, bei Erkrankungen werden diese mit traditionellen Heilmitteln behandelt. Vielerorts herrscht jedoch auch das Problem vor, dass vorhandene Impfstoffe mangels Kühlketten verderben.

Unwissenheit über Familienplanung

In Äthiopien bekommt immer noch jede Frau im Schnitt fünf Kinder, in vielen ländlichen Regionen ist die Quote deutlich höher. Gründe sind zum einen die Sorge vor mangelnder Versorgung im Alter. Zum anderen fehlt es den Frauen und Männern auch an Wissen über Verhütungsmittel und deren Nutzung. Zudem ist die äthiopische Gesellschaft immer noch sehr männerdominiert, Frühverheiratung weit verbreitet. Junge Mädchen werden oftmals bereits mit zwölf bis 14 Jahren zum ersten Mal schwanger.

Augeninfektion Trachom

Die bakterielle Augenentzündung Trachom ist eine jener Krankheiten, die sich durch einfache Mittel vermeiden lässt. Unbehandelt führt sie in sehr vielen Fällen zur langsamen, schmerzhaften und unheilbaren Erblindung. Trachom betrifft vor allem Menschen in armen, ländlichen Gebieten und ist nach dem, zumeist altersbedingten, Katarakt bzw. grauen Star die häufigste Ursache für Erblindung. Hauptursache sind die schlechten hygienischen Verhältnisse in den ärmeren ländlichen Gebieten. Auch das fehlende Wissen der Bevölkerung, mit welch einfachen Mitteln sich die Infektion vermeiden lässt, führt zu der weiten Verbreitung.
Laut International Trachoma Initiative (ITI) leben 72 Millionen Äthiopier (Stand: 2011) in Gebieten, in denen Trachom eine weit verbreitete Krankheit darstellt. Etwa 1,1 Millionen Menschen sind bereits vom Trachomatous Trichiasis (Endstadium, bei der das Augenlicht nur mehr durch eine Operation gerettet werden kann) betroffen. Somit ist Äthiopien das weltweit am stärksten betroffene Land. Laut einer Studie des äthiopischen Gesundheitsministeriums leiden 40,14 Prozent aller Kinder zwischen 1-9 Jahren unter der Augeninfektion.

Verbreitung von HIV/Aids

Die Infektionsrate mit HIV/Aids liegt in Äthiopien bei 1,15 Prozent. Im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Staaten ist die Quote relativ zwar niedrig, dennoch steigt die Rate der Neuinfektionen beispielweise aufgrund zunehmender Mobilität innerhalb des Landes sowie durch steigende Arbeitsmigration. Die Folgen sind neben der Erkrankung bei den Betroffenen selbst, die zunehmende Anzahl werdender Mütter, die die Infektion auf das ungeborene Leben übertragen. Grundlegendes Problem ist, dass es in den ländlichen Gegenden am Wissen über die Übertragungswege der Krankheit mangelt.

Was können Sie dagegen unternehmen?

 

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Erfahren Sie, wie Sie bereits mit kleinen Spenden den Kindern, Frauen und Männern in den armen Regionen Äthiopiens helfen können. Unsere Maßnahmen im Gesundheitsbereich sind vielfältig. Helfen auch Sie!

Trichiasis-Operation

Trichiasis-Operation

10 €

Ohne eine Operation führt Chlamydienbefall (chlamydia trachomatis) zur Erblindung. Um dies zu verhindern, führt das ärztliche Personal von Menschen für Menschen bei einer immer größeren Zahl von Patienten eine einfache aber wirkungsvolle Trichiasis-Operation durch.

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Implanon-Stäbchen schützt vor ungewollter Schwangerschaft

Implanon für eine Frau

10 €

Wir unterstützen Frauen mit Verhütungsmitteln, etwa Implanon (Dreijahres-Schutz) – ein dünnes Stäbchen, das unter der Haut des Oberarms eingesetzt wird und die Möglichkeit einer Schwangerschaft verringert.

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Durch Hebamme begleitete Geburt

Begleitete Geburt

15 €

Menschen für Menschen bietet zudem Fortbildungskurse für Hebammen an, die die Mütter vor, während und nach der Geburt betreuen und sie in Sachen Familienplanung und Impfungen beraten.

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Zureash Ali, Patientin im Tewa Health Center in Borena

Grauer-Star-Operation

40 €

Der graue Star kann nur durch eine aufwendige Augenoperation, bei der die betroffene Linse durch eine Kunststofflinse ausgetauscht wird, effektiv behandelt werden.

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Antiseptische Augensalbe hilft vor und nach einer Operation

Augensalbe für 100 Personen

50 €

Nach einer Trichiasis-Operation erhalten die Patienten eine antibakterielle Salbe – Tetracyclin. Zur Prävention gegen die Infektion des Augenlides versorgen wir die gesamte Bevölkerung einmal im Jahr mit Zithromax.

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Medizinisches Material für Krankenstationen in ländlichen Gegenden

Medizinisches Material

50 €

Menschen für Menschen stattet ländliche Gesundheitszentren mit medizinischem Material und Gerät aus, etwa gynäkologische Stühle, solarbetriebene Kühlschränke zur Aufbewahrung von Impfstoffen, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Spitzen.

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Schutzimpfung

Schutzimpfung für 30 Kinder

150 €

Impfungen gegen zehn lebensgefährliche Krankheiten: In den Gesundheitszentren können sich die Menschen impfen lassen. Die Stiftung stellt Impfstoffe sowie tech­nische Gerätschaften zur Verfügung.

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Ländliches Gesundheitszentrum

Bau eines Gesundheitszentrums

180.000 €

Menschen für Menschen verbessert die Versorgungsmöglichkeiten im ländlichen Äthiopien durch den Bau und die Renovierung von medizinischen Einrichtungen.

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Stories

 

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Kaulet Kassie (mitte), die ein Kind verloren hat im Dorf Sedere im Projektgebiet Legehida
„Diesmal will ich alles richtig machen“

In Äthiopien sterben mehr als fünf von 100 Kindern im ersten Jahr nach ihrer Geburt. In Trainings erläutern Mitarbeiter von Menschen für Menschen Schwangeren, wie sie sich und ihren Nachwuchs schützen können.

BAHAILU TAMERAT
„Ich rette Augenlicht“

An manchen Tagen operiert Bahailu Tamerat, Krankenpfleger von Menschen für Menschen, 15 Patienten am Tag. Mehr als 1.000 Trichiasis-Operationen hat er im Projektgebiet Borecha bereits hinter sich gebracht.

Unsere Maßnahmen

Menschen für Menschen setzt sich für eine Verbesserung der Gesundheitsverorgung der ländlichen Bevölkerung Äthiopiens ein. Dazu gehören neben dem Bau von Gesundheitsstationen, unter anderem großangelegte Impfkampagnen, HIV/Aids-Aufklärung, Beratung in Sachen Familienplanung sowie die Behandlung der Augenkrankheit Trachom.

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Bau von medizinischen Einrichtungen

Menschen für Menschen verbessert die Versorgungsmöglichkeiten im ländlichen Äthiopien durch den Bau und die Renovierung von medizinischen Einrichtungen. Zudem statten wir ländliche Gesundheitszentren mit medizinischem Material und Gerät aus. Dazu gehören etwa gynäkologische Stühle, solarbetriebene Kühlschränke zur Aufbewahrung von Impfstoffen, Untersuchungsmaterial wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Spritzen. In den von Menschen für Menschen gebauten Krankenstationen (Health Posts) werden Voruntersuchungen und kleinere Behandlungen durchgeführt. In den Gesundheitszentren (Health Centers) helfen Gesundheitsmitarbeiter bei Geburten inklusive Vor- und Nachsorge. Außerdem werden dort kleinere Augenoperationen, etwa zur Behandlung des Trachom oder eines Katarakt durchgeführt. Für größere Operationen werden die Patienten an die regionalen Krankhäuser verwiesen. Bis heute haben wir drei Krankenhäuser gebaut sowie weitere um einzelne Stationen erweitert.

Großangelegte Impfkampagnen

In Zusammenarbeit mit regionalen Gesundheitsmitarbeitern klären unsere Entwicklungsberater und Sozialarbeiter werdende Mütter über die Vorteile von Kinderimpfungen zum Schutz der Gesundheit auf. Die Mütter werden aufgefordert, sich selbst und ihre Neugeborenen in den nächstgelegenen medizinischen Einrichtungen impfen zu lassen. Außerdem weisen wir sie auf die Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen hin. Menschen für Menschen versorgt die Einrichtungen mit Impfstoffen, die von den staatlichen Gesundheitsbehörden bzw. der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Verfügung gestellt werden. Unsere Impfungen schützen Kinder gegen zehn von der WHO definierten Krankheiten: Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Hepatitis B, Influenza, Masern,Tuberkulose, Polio, Rotaviren und Pneumokokken.

Verteilung von Verhütungsmitteln

In Aufklärungskampagnen und bei einzelnen Familien in den Dörfern informieren wir Frauen und Männer in unseren Projektgebieten über die Vorteile der Familienplanung. So erklären unsere Mitarbeiter, dass nah aufeinanderfolgende Geburten vor allem bei jungen Frauen problematisch sein können und Schwangerschaften im Teenager-Alter häufig Risikogeburten sind. Zudem klären wir über die verschiedenen Möglichkeiten der Verhütung auf und informieren, dass Verhütungsmittel in zahlreichen Einrichtungen kostenlos angeboten werden. Die medizinischen Einrichtungen werden von der Stiftung etwa mit Drei-Monats-Spritzen, Verhütungsstäbchen, Pille und Kondomen versorgt.

Trichiasis-Operationen

In den medizinischen Einrichtungen können sich die Betroffenen untersuchen, und im Falle einer Trachomerkrankung behandeln lassen. Menschen mit fortgeschrittener Erkrankung (Trichiasis) operieren unsere Gesundheitsmitarbeiter. Einmal im Jahr versorgen wir die gesamte Bevölkerung mit Zithromax, einem Antibiotikum zur Vorsorge gegen Trachom. Bei diagnostizierten Erkrankungen erhalten die Menschen eine antibakterielle Salbe, die auch nach einer Operation angewendet wird. Unsere Entwicklungsberater und Sozialarbeiter klären zur Prävention einer Trachomerkrankung über die Notwendigkeit auf, Hände und Gesicht regelmäßig zu waschen.

Aufklärungskampagnen zu HIV/Aids

Menschen für Menschen veranstaltet großangelegte Aufklärungsveranstaltungen in Dörfern und an Schulen, um die Bevölkerung über die Übertragungs- und Infektionswege der Krankheit zu informieren. Mit Plakaten und Faltblättern weisen wir auf die Gefahren ungeschützten Geschlechtsverkehrs hin. Die an Schulen üblichen HIV/Aids-Clubs werden mit Informationsmaterial versorgt und in ihrer Arbeit unterstützt. Zudem weisen wir auf die Notwendigkeit der Benutzung von Kondomen zum Schutz vor Infektionen hin.

Stories

 

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Impfung für Kleinkinder

Kinderimpfungen in Demasiko

Wenn in Demasiko Impfungen angeboten wer­den, kommen die Frauen mit ihren Kindern. Ein paar Spritzen und die Kin­der sind gegen Diphterie, Pertussis, Polio, Masern, Rotaviren, Tetanus und andere Krankheiten geimpft.

Beletetsch Deressa, Krankenschwester bei Menschen für Menschen und Trachom-Operateurin, die Getu im Health Center der Kleinstadt Chulute operiert

Getu soll die Zukunft sehen

Wie viele Menschen im Projektgebiet Ginde Beret leidet Getu am Trachom – einer Augeninfektion, die unbehandelt zum Erblinden führen kann. Kleine Operationen, die Mitarbeiter von Menschen für Menschen durchführen, helfen.

Kühltruhen für Impfstoffe

Mit der Kraft der Sonne

Solarpanels auf dem Dach der Impfstation erzeugen Energie, die in großen Batterien gespeichert wird. Genug, um die Kühltruhe für die Impfstoffe zu betreiben. 21 Impfstationen arbeiten in Wogdi bereits mit Sonnenenergie..

Einkommen

 

In unserem Schwerpunktbereich gesellschaftliche Entwicklung und Einkommen erleutern wir, wie wir es den Familien und insbesondere der Frauen Äthiopiens ermöglichen, ein Einkommen abseits der Landwirtschaft zu erwirtschaften.

Spendenkonto
Stadtsparkasse München
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