Mardia Kassima, 15, Achtklässlerin aus dem Dorf Talko

Unsere Geschichten aus Äthiopien

Lesen Sie unsere emotionalen Reportagen und Geschichten aus unseren aktuell zwölf Projektgebieten und lernen Sie die Menschen in Äthiopien kennen, denen wir dank Ihrer Hilfe ein besseres Leben ermöglichen können. Unsere Stories sind nach unseren fünf Schwerpunktbereichen gegliedert, die in unserem integrierten Ansatz ineinandergreifen.

Baumschule von Kundudu am Mount Kundudu
Modellfarmer Seid Yiman wurde in seinem Dorf zu einem echten Vorbild

Entwicklung: vorbildlich!

Mutige Bauern, wie Seid Yiman, die Neuerungen gegenüber aufgeschlossen sind, fungieren als Modellfarmer und werden intensiv gefördert. Durch ihre Erfolge finden sich in den Dörfern schnell Nachahmer.

Bauer Abol Ali aus dem Projektgebiet Wore Illu mit seiner Tochter

Erosionsschutz zur Ernährungssicherung in Wore Illu

Äthiopische Bauern haben mit zahlreichen Heraus­forderungen zu kämpfen. Bauer Abol Ali etwa sorgt der Erosionsgraben in seinem Land, der seine Ernte Jahr für Jahr minimiert. Gemeinsam kämpfen wir mit ihm für die Rückgewinnung seiner Ackerflächen.

Modellbäuerin Melke Jemam ist stolz auf ihre Einrichtung.

Eine Modell-Karriere

Modell-Farmer wie Bäuerin Melke Jemam aus dem Dorf Thaye im Projektgebiet Borena hat es vorgemacht. Sie war aufgeschlossen gegenüber Neuerungen und hatte Erfolg. So lässt sich Entwicklung in einem abgelegenen Dorf am besten verbreiten.

Über 200 Millionen Baumsetzlinge hat Menschen für Menschen bereits gezogen.

Naturschutz in Äthiopien

Die Landschaft Äthiopiens ist bedroht, denn die Menschen brauchen Bau- und Brennholz. Nur noch zwölf Prozent der Landesfläche sind heute bewaldet. Natur- und Ressourcenschutz ist daher für die Äthiopienhilfe ein drängendes Thema.

„Wir haben nie genug“, sagt Tashome. „Normalerweise gibt es zwei Mahlzeiten am Tag, aber in der Regenzeit nur eine einzige.“

"Es frisst dich auf, wenn du deine Kinder nicht versorgen kannst."

Anhand zweier Nachbarsfamilien zeigen wir Ihnen, was die Hilfsangebote der Stiftung bewirken. Bauer Tashome und seine Familie hungern viele Wochen im Jahr, während die Familie von Bauer Boru sich ausgewogen ernähren kann.

Menschen für Menschen hat im Dorf Kara im Projektgebiet Dano eine Quellfassung mit einer Wasserstelle gebaut
Toleschi Turi aus dem Dorf Waji im Projektgebiet Dano holt dreimal am Tag Wasser an einem 30 Minuten entfernten Wasserloch.

Hoffnung für Dano

Malaria, verschmutztes Wasser, Nahrungsmangel macht den Bauernfamilien im ländlichen Distrikt Dano das Leben schwer. Durch unsere Unterstützung erhalten die Bauern die Chance, ihre Ernten binnen weniger Jahre zu vervielfachen.

Brunnenbau im Projektgebiet Borecha. Die Dorfbewohner packen mit an.

Quell der Freude

Beim Bau eines Brunnens ist die gesamte Dorfgemeinschaft gefordert. In einem Tal unterhalb des Dorfes Wondebiyu im Projektgebiet Borecha sorgt Menschen für Menschen gemeinsam mit den Bauern für sauberes Trinkwasser.

Wenischet - sieben Jahre - hat dank Menschen für Menschen sauberes Trinkwasser und kann sich gesund ernähren.

Den Durst löschen, die Ernährung sichern

Menschen für Menschen sorgt im Dorf Fati im Projektgebiet Borena für sicheres Trinkwasser und für die Bewässerung der Felder. 750 Menschen im Dorf kommen nun in den Genuss von sauberem Trinkwasser.

Der zehnjährige Temesgene schleppt tägliche schwere Wasser-Kanister nch Hause.

Wasser für die Kinder von Arekit

In der Kleinstadt Arekit war sauberes Trinkwasser meist Mangelware. Es war die Aufgabe vieler Kinder, verschmutztes Wasser aus weit entfernten Quellen nach Hause zu tragen. Menschen für Menschen hat für die Bewohner nun eine Wasserversorgung errichtet.

Im Dorf Dibu mussten die Menschen das Wasser jahrelang aus verschmutzten Rinnsaalen schöpfen.

Multifunktionale Quellfassung für Dibu

In den ländlichen Regionen Äthiopiens mangelt es acht von zehn Menschen an sauberem Trinkwasser. Die Wasserlöcher sind mit Krankheitserregern verschmutzt. Menschen für Menschen baut Handpumpbrunnen, Quellfassungen oder ganze Wasserversorgungssysteme.

Kinder lernen an der Higher Primary School von Kabe im Projektgebiet Wore Illu
Die alten Klassenzimmer in der Schule im Dorf Kelecha Jibat werden wöchentlich mit Dung behandelt.

Bald ist die Zeit der Plagen zu Ende

Im Dorf Kelecha Jibat ist der Besuch der alten Schule fast unzumutbar. Sandflöhe am Lehmboden der Schulhütten, bohren sich in die nackten Füße der Kinder. Die Stiftung baut moderne Schulgebäude für die 1.500 Kinder im Dorf.

Im TVET in Adi Gudom ist der Frauenanteil hoch.

Werkstätten der Zukunft

Menschen für Menschen fördert moderne fachliche Ausbildungsstätten, um für jungen Frauen und Männern berufliche Perspektiven zu schaffen. In Adi Gudom, im Norden Äthiopiens, zum Beispiel. Oder in Sheno nahe Addis Abeba.

Taferi Woldearegay ist Lehrer an der Grundschule von Sephera.

Ein besserer Start für die Kinder von Sephera

Im Dorf Sephera im Projektgebiet Borecha hockten die Kinder in Behelfsbauten im Halbdunkel auf lehmiger Erde und versuchten unter widrigsten Umständen zu lernen. Menschen für Menschen baut nun eine solide Schule mit hellen Klassenräumen.

Menschen für Menschen stellt Hefte und Stifte für die Kursteilnehmer.

Eine Erwachsenenschule für Bido

Die Behörden riefen von etwa fünf Jahren einen Alphabetisierungskurs für Erwachsene in der Grundschule von Bido ins Leben. Seither drücken hier zwei Mal in der Woche Frauen und Männer jeden Alters die Schulbank.

Diese Schülerinnen könnne unter menschenwürdigen Bedingungen lernen – auf einer Bank und an einem Tisch

Bildungsprogramm ABC-2015: Eine Bilanz

2008 verstärkte Menschen für Menschen die Anstrengungen auf den Bildungssektor und rief das Programm „ABC–2015“ ins Leben. Ende 2015 kam die Initative zum Abschluss. Wir ziehen Bilanz.

Heute ist Hygienetag an der Schule im Dorf Abu Dorani im Projektgebiet Dano
Zureash Ali hat ihre Augen-Operation überstanden – Augenschmerzen gehören jetzt der Vergangenheit an.

Im Einsatz gegen das Erblinden

In der Kleinstadt Tewa im Projektgebiet Borena kümmern sich Operateure und Gesundheitsexperten der Äthiopienhilfe um die zahlreichen Patienten, die am Trachom, einer  schmerzhaften Augeninfektion leiden.

Hebamme Bantschi Jehune besuchte Fortbildungskurse von Menschen für Menschen.

Mütter und Kinder schützen

In Afrika sterben Frauen häufig an den Folgen von Schwangerschaften und Geburten. Die Stiftung setzt sich auf vielfältige Weise für den Schutz von Müttern und Kindern ein.

Entbindungspfleger Rufael Mekonen kümmert sich um seine Patientinnen.

Schulungen für bessere Behandlungen

Menschen für Menschen schult Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Im Projektgebiet Borena etwa haben seit 2011 mehr als 300 Mitarbeiter aus den umliegenden staatlichen Gesundheitseinrichtungen Kurse in medizinischer Grundversorgung, Gesundheitsvorsorge, Krankenpflege sowie Familienplanung besucht.

In Demasiko wird ein Baby geimpft.

Kinderimpfungen in Demasiko

Am Gesundheitsposten von Demasiko im Projektgebiet Wogdi bietet Menschen für Menschen Impfungen an und klärt die Mütter  über die Wichtigkeit von Impfungen auf.  Bisher jedoch ziehen viele Mütter noch immer traditionelle Hausmittel der modernen Medizin vor.

Bauer Tamtam Ahmed und Bäuerin Regatu Abdu aus dem Dorf Togogetema sind Mitglieder im Anti-Aids-Club.

Mit Talent gegen AIDS

„Früher war es bei uns üblich, dass Mädchen zwischen zwölf und 15 Jahren verheiratet wurden“, erzählt der Leiter des Anti-Aids-Clubs in Togogetama Tamam Ahmed. „Durch unseren Einsatz verheiraten die Eltern ihre Töchter nun später.“

„Dagale Jiru“, was „Work Support“ bedeutet, heißt eine Frauen-Kooperative im Projektgebiet Babile.
Fanasse und Zewdu in ihrem eigenen Laden - dank eine Kleinkredites

Unternehmen Gleichberechtigung

Im Projektgebiet Dano hat Menschen für Menschen eine Kreditgemeinschaft ins Leben gerufen, die vor allem Frauen mit Kapital für Gründungen ausstattet.

Assalef Hussein töpfert mit neun weiteren Frauen Kaffeeöfen, Weihrauchbehälter, Kerzenständer und Vasen.

Die mutigen Frauen von Wore Illu

Im ländlichen Äthiopiens verfügen Frauen selten über ein eigenes Einkommen und sind stark von ihren Männern abhängig. In der Projektregion Wore Illu bietet Menschen für Menschen Handwerkskurse und Gründerseminare für Frauen an, die sich zu erfolgreichen Geschäftsfrauen entwickeln.

Gemeinsam mit den Bewohnern vor Ort hat Menschen für Menschen die Treppe von Wusha Gedel gebaut.

Stufe für Stufe zu einem besseren Leben

Wer aus dem Tal nach Lemmi wollte, begab sich meist auf einen halsbrecherischen Klettersteig. Mehr als 100 Menschen sollen in den vergangenen zwei Jahrzehnten in den Tod gestürzt sein. 2015 errichtete die Stiftung die Wusha-Gedel-Treppe. Die 487 Stufen erstrecken sich insgesamt über 300 Meter.

Ababaye aus dem Dorf Rogie in der Projektregion Dano mit Sozialarbeiterin Kassech Zewde von Menschen für Menschen.

Äthiopiens Frauen fassen Mut

Unwissen und überkommende Moralvorstellungen schränken das Leben der äthiopischen Frauen ein und hemmen damit die Entwicklung des ganzen Landes. Menschen für Menschen setzt sich in den Dörfern für die Frauen ein – und ebnet Wege in eine bessere Zukunft.

Almaz Gebremedene schenkt ihren Gästen Honigwein aus

Die kluge Wirtin

Mit einem Kleinkredit von Menschen für Menschen konnte Almaz Gebremedene ein Wirtshaus in der Kleinstadt Lalo eröffnen. An guten Tagen nehme ich 300 Birr ein“, erzählt sie, umgerechnet zwölf Euro. „Das ist ein sehr guter Verdienst für mich.

Schneiderin Mestaet Tegegne mit ihren Kolleginnen.

Maßgeschneiderte Entwicklung

Frauen ohne Schulabschluss und ohne Ausbildung gehören in Äthiopien häufig zu den Ärmsten der Armen. Menschen für Menschen hilft ihnen, eine Existenz aufzubauen. Im Dorf Billy konnten sich drei Mütter als Schneiderinnen selbständig machen.

Nothilfeverteilung in der Region Agarfa
Stiftungsvorstand Peter Renner und Addisu Assefa, Nothilfekoordinator in Agarfa begutachten mit Alfiya die Ernte.

Verteilung von Nothilfe gegen den Hunger

Die Nothilfe hat Bäuerinnen wie Alfia und ihre Familie davor bewahrt, ihr Dorf verlassen zu müssen. Doch der schwierige Teil der Arbeit steht noch bevor: Die Bauern brauchen Saatgut und Vieh und die von der Dürre ausgelaugten Böden müssen regeneriert werden.

Shada bekommt für sich und ihre Familie die Nothilferation

Flucht vor dem Hunger

Die Dürre der vergangenen Monate machte die Ernte von Shada zunichte. Sie konnte ihre Kinder und Enkelkinder nicht mehr ernähren. Ihr Sohn zog im Alter von nur 16 Jahren los und ließ seine Familie zurück.

Ismael und seine Familie leiden unter dem Hunger

Ismaels Hoffnung

Die Dürre in der Region Agarfa war für Ismael und seine Familie ein schwerer Schlag. Aufgrund der ausbleibenden Regenfälle wurde die komplette Ernte des Bauern zerstört.

Stories of Ethiopia

In unseren fünf Stories of Ethiopia begleiten Sie fünf Menschen aus den ländlichen Regionen Äthiopiens und erhalten nicht nur tiefe Einblicke in deren Leben sondern erfahren mehr über unsere Projektschwerpunkte Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen.

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