Mardia Kassima, 15, Achtklässlerin aus dem Dorf Talko

Unsere Geschichten aus Äthiopien

Lesen Sie unsere emotionalen Reportagen und Geschichten aus unseren aktuell zwölf Projektgebieten und lernen Sie die Menschen in Äthiopien kennen, denen wir dank Ihrer Hilfe ein besseres Leben ermöglichen können. Unsere Stories sind nach unseren fünf Schwerpunktbereichen gegliedert, die in unserem integrierten Ansatz ineinandergreifen.

Baumschule von Kundudu am Mount Kundudu
Eine Baumschule von Menschen für Menschen am Berg Kundudo

Neues Leben am Berg Kundudo

In einem beeindruckenden Aufforstungsprojekt am Mount Kundudo verändern die Bewohner eigenhändig die Landschaft ihrer Region, um sie auf diese Weise wieder ihrem ursprünglichen Zustand nahezubringen. Von dieser gewaltigen Anstrengung werden vor allem die nachfolgenden Generationen profitieren.

Modellfarmer Seid Yiman wurde in seinem Dorf zu einem echten Vorbild

Entwicklung: vorbildlich!

Mutige Bauern, wie Seid Yiman, die Neuerungen gegenüber aufgeschlossen sind, fungieren als Modellfarmer und werden intensiv gefördert. Durch ihre Erfolge finden sich in den Dörfern schnell Nachahmer.

Bauer Abol Ali aus dem Projektgebiet Wore Illu mit seiner Tochter

Erosionsschutz zur Ernährungssicherung in Wore Illu

Äthiopische Bauern haben mit zahlreichen Heraus­forderungen zu kämpfen. Bauer Abol Ali etwa sorgt der Erosionsgraben in seinem Land, der seine Ernte Jahr für Jahr minimiert. Gemeinsam kämpfen wir mit ihm für die Rückgewinnung seiner Ackerflächen.

Modellbäuerin Melke Jemam ist stolz auf ihre Einrichtung.

Eine Modell-Karriere

Modell-Farmer wie Bäuerin Melke Jemam aus dem Dorf Thaye im Projektgebiet Borena hat es vorgemacht. Sie war aufgeschlossen gegenüber Neuerungen und hatte Erfolg. So lässt sich Entwicklung in einem abgelegenen Dorf am besten verbreiten.

Über 200 Millionen Baumsetzlinge hat Menschen für Menschen bereits gezogen.

Naturschutz in Äthiopien

Die Landschaft Äthiopiens ist bedroht, denn die Menschen brauchen Bau- und Brennholz. Nur noch zwölf Prozent der Landesfläche sind heute bewaldet. Natur- und Ressourcenschutz ist daher für die Äthiopienhilfe ein drängendes Thema.

„Wir haben nie genug“, sagt Tashome. „Normalerweise gibt es zwei Mahlzeiten am Tag, aber in der Regenzeit nur eine einzige.“

"Es frisst dich auf, wenn du deine Kinder nicht versorgen kannst."

Anhand zweier Nachbarsfamilien zeigen wir Ihnen, was die Hilfsangebote der Stiftung bewirken. Bauer Tashome und seine Familie hungern viele Wochen im Jahr, während die Familie von Bauer Boru sich ausgewogen ernähren kann.

Merdia Adem erhielt für ihren Bauernhof einen Landwirtschaftspreis

Ein vorbildlicher Bauernhof

„Alles, was man auf meinem Hof sieht, kam durch Menschen für Menschen. Ich befolge jeden Rat der Landwirtschaftsexperten und betreibe meinen Hof so, wie ich es in den Trainings gelernt habe“ ,sagt Bauerin Merdia Adem.

Said Ahmed, 45, Bauer aus der Projektregion Borena, der dank des Bewässerungsproktes seine Felder bewässern kann

"Ich bin ein reicher Mann"

Bauer Said Ahmed und seine Familie waren früher sehr arm. Dank eines Bewässerungskanals, den er mit der Hilfe von Menschen für Menschen gebaut hat und eines Landwirtschaftskurses, erwirtschaftet er heute eine prächtige Ernte, die er sogar auf dem Markt verkaufen kann.

Bauernpaar Hussen Endere (45) und Fatima Hussen (38) aus dem Projektgebiet Wore Illu

Lebenswichtige Bodenschätze

Menschen für Menschen schult äthiopische Bauern im Anbau und in der Zubereitung von Gemüse, das ihren Speiseplan bereichert und auf den Märkten gute Preise erzielt – das wirksamste Mittel gegen „versteckten Hunger“.

Said Ahmed bewässert mit befreundeten Bauern seine Felder

Bewässerungsanbau für bessere Ernten

Menschen für Menschen verbessert gemeinsam mit den Bauern die Bewässerungssysteme für die Felder, um die Erträge der Farmer zu erhöhen. Zudem bieten wir ihnen Trainings an, in denen sie beispielsweise lernen, welche Pflanzen sich für den Bewässerungsanbau eignen.

Die Mango stammt aus Indien.

Königin der Früchte

In den Baumschulen von Menschen für Menschen werden aus Mangokernen Setzlinge gezogen, die dann zu subventionierten Preisen an die Bauern abgegeben werden. Mangosetzlinge gedeihen vor allem in den tiefergelegenen Projektgebieten.

Produktion von holzsparenden Öfen in Ijaji im Prejektgebiet Dano

Ein Herd fürs Heim

Menschen für Menschen lässt Herde aus Zement herstellen, die Brennmaterial sparen und die Rauchentwicklung minimieren. Die Öfen werden zu einem stark subventionierten Preis an die Bauern abgegeben.

Sabelework Nagasch, Sozialarbeiterin von Menschen für Menschen hilft Mulu Aschebir beim Aufbau des Green Stoves

"Fortschritt kann so einfach sein"

Traditionell kochen die Frauen das tägliche Fladenbrot Injera auf großen Tonplatten über offenen Feuerstellen. Sozialarbeiterin Sabelework Nagash möchte die Frauen von den Vorzügen unserer Zementherde „Green Stoves“ überzeugen.

 Modellfarmer Belay Gebeye, der als erster Bauer im Dorf Apfelsetzlinge gepflanzt hat

Ein Plan, der Früchte trägt

Menschen für Menschen verteilt in den höhergelegenen Projektregionen Apfelbaumsetzlinge stattete die Bauern mit Baumscheren aus und schulte sie im Schneiden der Bäume, um damit deren Ertrag zu erhöhen.

Alebatschu Hassan aus der Projektregion Boren bei der Gully-Rehabilitation in der Nähe des Dorfes Serekelo

Gabionen brachten die Rettung

Jahrelang schwemmten starke Regenfälle den fruchtbaren Boden der Bauern ab – bis Menschen für Menschen gemeinsam mit den Farmern mit Steinen gefüllte Drahtkörbe zum Einsatz brachte, die die Wucht der Fluten aufhielten.

Yissa Amare, Bauer und Bienenzüchter im Dorf Sese im Projektgebiet Borecha

Honig hat unser Leben verändert

Früher baute Bauer Yissa Amare lediglich Getreide an und konnte meine Familie gerade so ernähren. Seit er zusätzlich Honig verkauft, müssen seine Frau, seine vier Kinder und Yissa nicht mehr fürchten, dass eine Ernte ausfällt und sie Hunger leiden müssen.

Berhanu Fayessa, Honig-Bauer in Gida Abu hat in einer Schulung von Menschen für Menschen seine Kenntnisse der Bienenzucht erweitert.

Mehr Honig dank verbesserter Bienenstöcke

Berhanu Fayessa hat in einer Schulung von Menschen für Menschen gelernt, wie man Holzkästen für Bienenstände baut, aus denen der Honig einfacher zu ernten ist. Rund 14 Kilo Honig holt er pro Jahr aus einem Stock.

Menschen für Menschen hat im Dorf Kara im Projektgebiet Dano eine Quellfassung mit einer Wasserstelle gebaut
Meseret Terefe mit ihrem Sohn Amanuel an der Wasserstelle im Dorf Kara

Eine Quelle für Dano

Derzeit baut oder repariert Menschen für Menschen in Dano rund 100 Wasserstellen. Das Ziel: Den Anteil der Menschen, die in der Region Zugang zu Trinkwasser haben, bis Ende 2017 von 15 auf 50 Prozent zu heben.

Toleschi Turi aus dem Dorf Waji im Projektgebiet Dano holt dreimal am Tag Wasser an einem 30 Minuten entfernten Wasserloch.

Hoffnung für Dano

Malaria, verschmutztes Wasser, Nahrungsmangel macht den Bauernfamilien im ländlichen Distrikt Dano das Leben schwer. Durch unsere Unterstützung erhalten die Bauern die Chance, ihre Ernten binnen weniger Jahre zu vervielfachen.

Brunnenbau im Projektgebiet Borecha. Die Dorfbewohner packen mit an.

Quell der Freude

Beim Bau eines Brunnens ist die gesamte Dorfgemeinschaft gefordert. In einem Tal unterhalb des Dorfes Wondebiyu im Projektgebiet Borecha sorgt Menschen für Menschen gemeinsam mit den Bauern für sauberes Trinkwasser.

Wenischet - sieben Jahre - hat dank Menschen für Menschen sauberes Trinkwasser und kann sich gesund ernähren.

Den Durst löschen, die Ernährung sichern

Menschen für Menschen sorgt im Dorf Fati im Projektgebiet Borena für sicheres Trinkwasser und für die Bewässerung der Felder. 750 Menschen im Dorf kommen nun in den Genuss von sauberem Trinkwasser.

Der zehnjährige Temesgene schleppt tägliche schwere Wasser-Kanister nch Hause.

Wasser für die Kinder von Arekit

In der Kleinstadt Arekit war sauberes Trinkwasser meist Mangelware. Es war die Aufgabe vieler Kinder, verschmutztes Wasser aus weit entfernten Quellen nach Hause zu tragen. Menschen für Menschen hat für die Bewohner nun eine Wasserversorgung errichtet.

Im Dorf Dibu mussten die Menschen das Wasser jahrelang aus verschmutzten Rinnsaalen schöpfen.

Multifunktionale Quellfassung für Dibu

In den ländlichen Regionen Äthiopiens mangelt es acht von zehn Menschen an sauberem Trinkwasser. Die Wasserlöcher sind mit Krankheitserregern verschmutzt. Menschen für Menschen baut Handpumpbrunnen, Quellfassungen oder ganze Wasserversorgungssysteme.

Ein neuer Handpumpbrunnen für die Bewohner der Dorfes Melka Dima

Wasser ist Leben

Menschen für Menschen baute im Dorf Melka Dima einen Brunnen – den 2.000sten seit es die Äthiopienhilfe gibt. Heute können die Bewohner endlich Wasser aus einer sicheren und gut zugänglichen Quelle schöpfen.

Ein neuer Handpumpbrunnen im Projektgebiet Wogdi

Gesundes Wasser für Wogdi

Menschen für Menschen hat bis Juni 2017 hat im Projektgebiet Wogdi 51 Wasserstellen bzw. sowie bestehende Wasserstellen instandgesetzt. Bereits vor dem Beginn der Arbeiten wurden von der Äthiopienhilfe 14 Wasserkomitees gebildet.

Wasserstelle in Ginager

Wasserversorgung für die Kleinstadt Ginager

Obwohl es in Ginager Flüsse, Quellen und Grundwasserressourcen gibt, haben die wenigsten Bewohner Zugang zu sauberem Trinkwasser. Menschen für Menschen baute deshalb eine komplette Wasserversorgung für die Kleinstadt.

Kinder lernen an der Higher Primary School von Kabe im Projektgebiet Wore Illu
Die alten Klassenzimmer in der Schule im Dorf Kelecha Jibat werden wöchentlich mit Dung behandelt.

Bald ist die Zeit der Plagen zu Ende

Im Dorf Kelecha Jibat ist der Besuch der alten Schule fast unzumutbar. Sandflöhe am Lehmboden der Schulhütten, bohren sich in die nackten Füße der Kinder. Die Stiftung baut moderne Schulgebäude für die 1.500 Kinder im Dorf.

Im TVET in Adi Gudom ist der Frauenanteil hoch.

Werkstätten der Zukunft

Menschen für Menschen fördert moderne fachliche Ausbildungsstätten, um für jungen Frauen und Männern berufliche Perspektiven zu schaffen. In Adi Gudom, im Norden Äthiopiens, zum Beispiel. Oder in Sheno nahe Addis Abeba.

Taferi Woldearegay ist Lehrer an der Grundschule von Sephera.

Ein besserer Start für die Kinder von Sephera

Im Dorf Sephera im Projektgebiet Borecha hockten die Kinder in Behelfsbauten im Halbdunkel auf lehmiger Erde und versuchten unter widrigsten Umständen zu lernen. Menschen für Menschen baut nun eine solide Schule mit hellen Klassenräumen.

Menschen für Menschen stellt Hefte und Stifte für die Kursteilnehmer.

Eine Erwachsenenschule für Bido

Die Behörden riefen von etwa fünf Jahren einen Alphabetisierungskurs für Erwachsene in der Grundschule von Bido ins Leben. Seither drücken hier zwei Mal in der Woche Frauen und Männer jeden Alters die Schulbank.

Diese Schülerinnen könnne unter menschenwürdigen Bedingungen lernen – auf einer Bank und an einem Tisch

Bildungsprogramm ABC-2015: Eine Bilanz

2008 verstärkte Menschen für Menschen die Anstrengungen auf den Bildungssektor und rief das Programm „ABC–2015“ ins Leben. Ende 2015 kam die Initative zum Abschluss. Wir ziehen Bilanz.

WOINESCHET TELAHUNE, Schülerin in Mekane Selam, Projektregion Borena

"Mein Vorbild ist Nelson Mandela"

„Noch vor einem Jahr wurden wir in dunklen Wellblech-Baracken unterrichtet. Aber jetzt sind die neuen Schulgebäude von Menschen für Menschen fertiggestellt“, sagt Woineschet Telahune. Seit Jahresanfang 2015 werden in der Walelegn HSS 2.547 Schüler in neuen Räumlichkeiten unterrichtet.

Die alten Schulgebäude in Bido Boreka sind zerfallene Hütten aus Lehm und Holz.

Neue Schule für Bido Boreka

Die Mädchen und Jungen in Bido Boreka wünschen sich nichts sehnlicher, als eine neue Schule. Menschen für Menschen erfüllt ihnen diesen Wunsch erfüllen und baut einen Schulkomplex inklusive Bibliothek.

Mardia Kassima, 15, Achtklässlerin aus dem Dorf Talko im Projektgebiet Borecha

Mardia und ihr glückliches Leben

Mardia Kassima besucht die von Menschen für Menschen errichtete Schule im Dorf Axengema im Projektgebeit Borecha. In unserer Fotogalerie erzählt sie von ihrem harten – aber glücklichen – Alltag.

Der Junge Jemal Zeleke ist neun Jahre alt und blind, das Mädchen Hawa Geleta ist ebenfalls neun Jahre alt und taubstumm.

Das Wunder von Agamisa

Ein blinder Junge und ein gehörloses Mädchen lernen gemeinsam Englisch, Amharisch oder Mathematik – das ist das „Wunder“ von Agamisa. Menschen für Menschen baut in deren Dorf für sie und viele andere Schülerinnen und Schüler eine neue Schule.

Abdi Sorama lehrt an an der Hate Higher Primary School.

Bildung in den Dörfern

„Leider versteht hier draußen in den ländlichen Gebieten nicht jeder, wie wichtig Bildung ist“, sagt Abdi Sorama. „Also besuchen wir die Leute und erklären ihnen, dass ein Schulabschluss ihren Kindern große Chancen eröffnet.“

Tiringo Maschaw aus dem Projektgebiet Borena nimmt an einem funktionalen Alphabetisierungskurs teil

Späte Chance auf Bildung

Seit rund fünf Jahren bietet Menschen für Menschen in der Projektregion Borena funktionale Alphabetisierungskurse für Erwachsene an. Derzeit besuchen rund 1.300 Erwachsene in Menejeba und den umliegenden Dörfern einen Alphabetisierungskurs.“

Kidist Zewadu studiert am Agrao Technical and Technology College

Die Zukunftsschmiede

Das 1992 von Menschen für Menschen gegründete Agro Technical and Technology College versorgt die wachsende Wirtschaft Äthiopiens mit Fachkräften und ebnet Jugendlichen aus einfachen Verhältnissen den Weg aus der Armut.

ATTC-Absolventin Misrak Tilahun, 34, vor ihrem Office in der „Ethiopian Civil Aviation Authority“

Traumberuf dank ATTC

Misrak Tilahun studierte Elektrotechnik am Agro Technical and Technology College in Harar und hat sich einen Kindheitstraum erfüllt. Sie arbeitet heute danke ihres Abschlusses als Inspekteurin bei der zivilen Luftfahrtbehörde.

Yordanos Tirumay besucht das TVET in Adi Gudom

Werkstätten der Zukunft

Damit die jungen Frauen und Männer greifbare berufliche Perspektiven erhalten, fördert Menschen für Menschen moderne fachliche Ausbildungsstätten. In Adi Gudom, im Norden Äthiopiens, zum Beispiel. Oder in Sheno nahe Addis Abeba.

Heute ist Hygienetag an der Schule im Dorf Abu Dorani im Projektgebiet Dano
Zureash Ali hat ihre Augen-Operation überstanden – Augenschmerzen gehören jetzt der Vergangenheit an.

Im Einsatz gegen das Erblinden

In der Kleinstadt Tewa im Projektgebiet Borena kümmern sich Operateure und Gesundheitsexperten der Äthiopienhilfe um die zahlreichen Patienten, die am Trachom, einer  schmerzhaften Augeninfektion leiden.

Hebamme Bantschi Jehune besuchte Fortbildungskurse von Menschen für Menschen.

Mütter und Kinder schützen

In Afrika sterben Frauen häufig an den Folgen von Schwangerschaften und Geburten. Die Stiftung setzt sich auf vielfältige Weise für den Schutz von Müttern und Kindern ein.

Entbindungspfleger Rufael Mekonen kümmert sich um seine Patientinnen.

Schulungen für bessere Behandlungen

Menschen für Menschen schult Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Im Projektgebiet Borena etwa haben seit 2011 mehr als 300 Mitarbeiter aus den umliegenden staatlichen Gesundheitseinrichtungen Kurse in medizinischer Grundversorgung, Gesundheitsvorsorge, Krankenpflege sowie Familienplanung besucht.

In Demasiko wird ein Baby geimpft.

Kinderimpfungen in Demasiko

Am Gesundheitsposten von Demasiko im Projektgebiet Wogdi bietet Menschen für Menschen Impfungen an und klärt die Mütter  über die Wichtigkeit von Impfungen auf.  Bisher jedoch ziehen viele Mütter noch immer traditionelle Hausmittel der modernen Medizin vor.

Bauer Tamtam Ahmed und Bäuerin Regatu Abdu aus dem Dorf Togogetema sind Mitglieder im Anti-Aids-Club.

Mit Talent gegen AIDS

„Früher war es bei uns üblich, dass Mädchen zwischen zwölf und 15 Jahren verheiratet wurden“, erzählt der Leiter des Anti-Aids-Clubs in Togogetama Tamam Ahmed. „Durch unseren Einsatz verheiraten die Eltern ihre Töchter nun später.“

Unsere Koordinatorin des Bereichs Frauenprogramme Mekdes Shibru im Gespräch mit Aberu Ali und Kaulet Kassie.

„Diesmal will ich alles richtig machen“

In Äthiopien sterben mehr als fünf von 100 Kindern im ersten Jahr nach ihrer Geburt. In speziellen Trainings erläutern Mitarbeiter von Menschen für Menschen Schwangeren und Müttern, wie sie sich und ihren Nachwuchs schützen können.

BAHAILU TAMERAT, Krankenpfleger von Menschen für Menschen im Projektgebiet Borena

„Ich rette Augenlicht“

Bahailu Tamerat ist Krankenpfleger von Menschen für Menschen im Projektgebiet Borena. Er hat schon weit mehr als 1.000 Trachom-Operationen durchgeführt und den Menschen damit das Augenlicht gerettet.

Beletu Abi, die im Enat-Hospital auf die Geburt ihres Kindes wartet

Enat-Hospital ausgezeichnet

Das von Menschen für Menschen in Alem Ketema in der ehemaligen Projektregion Merhabete gebaute und eingerichtete „Enat-Hospital“ wurde im Frühjahr 2014 vom äthiopischen Gesundheitsministerium als eines der besten Krankenhäuser Äthiopiens ausgezeichnet.

Impftermin im Menebeti Health Post im Projektgebiet Wogdi.

Gesundheitsvorsorge für Äthiopiens Kinder

Allein von Januar bis August 2015 erhielten mehr als 24.000 Kinder Schutzimpfungen. Bis 2019 will die Äthiopienhilfe knapp 100.000 Kinder unter fünf Jahren gegen oft tödliche Krankheiten impfen.

Impfprogramm in Yanfa, Hauptort von Borecha

Impfpakete gegen Hepatitis

Um den Vormarsch von Hepatitis in Äthiopien einzudämmen, führt Menschen für Menschen Impfkampagnen durch. Allein im Jahr 2015 erhielten rund 33.000 Kinder Impfpakete gegen zehn Krankheiten.

Krankenschwester Workwha Kassaw aus dem Projektgebiet Wogdi. Hier betreibt MfM eine Impfstation in einem Gebäude des Staates.

Mit der Kraft der Sonne

Solarpanels auf dem Dach der Impfstation erzeugen Energie, die in großen Batterien gespeichert wird. Genug, um die Kühltruhe für die Impfstoffe zu betreiben. 21 Impfstationen arbeiten in Wogdi bereits mit Sonnenenergie.

Gesundheitsfachmann Asaminew Wakjira gratuliert Getu zur geglückten Operation.

Getu soll die Zukunft sehen

Wie viele Menschen im Projektgebiet Ginde Beret leidet Getu am Trachom – einer Augeninfektion, die unbehandelt zum Erblinden führen kann. Im Dorf Barud konnte der Junge operiert werden und erhielt sein Augenlicht zurück.

Familien lassen sich über die Planung des Nachwuchses beraten.

Einsatz für Familienplanung

Menschen für Menschen richtet sich mit vielen Maßnahmen besonders an Frauen. Neben Beratung in Sachen Familienplanung versorgen wir die Frauen auch mit Verhütungsmitteln.

„Dagale Jiru“, was „Work Support“ bedeutet, heißt eine Frauen-Kooperative im Projektgebiet Babile.
Fanasse und Zewdu in ihrem eigenen Laden - dank eine Kleinkredites

Unternehmen Gleichberechtigung

Im Projektgebiet Dano hat Menschen für Menschen eine Kreditgemeinschaft ins Leben gerufen, die vor allem Frauen mit Kapital für Gründungen ausstattet.

Assalef Hussein töpfert mit neun weiteren Frauen Kaffeeöfen, Weihrauchbehälter, Kerzenständer und Vasen.

Die mutigen Frauen von Wore Illu

Im ländlichen Äthiopiens verfügen Frauen selten über ein eigenes Einkommen und sind stark von ihren Männern abhängig. In der Projektregion Wore Illu bietet Menschen für Menschen Handwerkskurse und Gründerseminare für Frauen an, die sich zu erfolgreichen Geschäftsfrauen entwickeln.

Gemeinsam mit den Bewohnern vor Ort hat Menschen für Menschen die Treppe von Wusha Gedel gebaut.

Stufe für Stufe zu einem besseren Leben

Wer aus dem Tal nach Lemmi wollte, begab sich meist auf einen halsbrecherischen Klettersteig. Mehr als 100 Menschen sollen in den vergangenen zwei Jahrzehnten in den Tod gestürzt sein. 2015 errichtete die Stiftung die Wusha-Gedel-Treppe. Die 487 Stufen erstrecken sich insgesamt über 300 Meter.

Ababaye aus dem Dorf Rogie in der Projektregion Dano mit Sozialarbeiterin Kassech Zewde von Menschen für Menschen.

Äthiopiens Frauen fassen Mut

Unwissen und überkommende Moralvorstellungen schränken das Leben der äthiopischen Frauen ein und hemmen damit die Entwicklung des ganzen Landes. Menschen für Menschen setzt sich in den Dörfern für die Frauen ein – und ebnet Wege in eine bessere Zukunft.

Almaz Gebremedene schenkt ihren Gästen Honigwein aus

Die kluge Wirtin

Mit einem Kleinkredit von Menschen für Menschen konnte Almaz Gebremedene ein Wirtshaus in der Kleinstadt Lalo eröffnen. An guten Tagen nehme ich 300 Birr ein“, erzählt sie, umgerechnet zwölf Euro. „Das ist ein sehr guter Verdienst für mich.

Schneiderin Mestaet Tegegne mit ihren Kolleginnen.

Maßgeschneiderte Entwicklung

Frauen ohne Schulabschluss und ohne Ausbildung gehören in Äthiopien häufig zu den Ärmsten der Armen. Menschen für Menschen hilft ihnen, eine Existenz aufzubauen. Im Dorf Billy konnten sich drei Mütter als Schneiderinnen selbständig machen.

Nothilfeverteilung in der Region Agarfa
Stiftungsvorstand Peter Renner und Addisu Assefa, Nothilfekoordinator in Agarfa begutachten mit Alfiya die Ernte.

Verteilung von Nothilfe gegen den Hunger

Die Nothilfe hat Bäuerinnen wie Alfia und ihre Familie davor bewahrt, ihr Dorf verlassen zu müssen. Doch der schwierige Teil der Arbeit steht noch bevor: Die Bauern brauchen Saatgut und Vieh und die von der Dürre ausgelaugten Böden müssen regeneriert werden.

Shada bekommt für sich und ihre Familie die Nothilferation

Flucht vor dem Hunger

Die Dürre der vergangenen Monate machte die Ernte von Shada zunichte. Sie konnte ihre Kinder und Enkelkinder nicht mehr ernähren. Ihr Sohn zog im Alter von nur 16 Jahren los und ließ seine Familie zurück.

Ismael und seine Familie leiden unter dem Hunger

Ismaels Hoffnung

Die Dürre in der Region Agarfa war für Ismael und seine Familie ein schwerer Schlag. Aufgrund der ausbleibenden Regenfälle wurde die komplette Ernte des Bauern zerstört.

Stories of Ethiopia

In unseren fünf Stories of Ethiopia begleiten Sie fünf Menschen aus den ländlichen Regionen Äthiopiens und erhalten nicht nur tiefe Einblicke in deren Leben sondern erfahren mehr über unsere Projektschwerpunkte Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen.

Lesen Sie mehr zu unseren Schwerpunkten

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