Alebatschu Hassan aus dem Dorf Seleko im Projektgebiet Borena

Gabionen brachten die Rettung

Die Bauern füllten die Drähtkörbe mit Steinen und bändigten damit die Regenfluten.

Vor etwa zehn Jahren fand sich nach einem Wolkenbruch plötzlich ein Graben in unseren leicht abschüssigen Feldern. Er war nicht besonders tief. Aber im Laufe von wenigen Jahren machten Regengüsse den Graben immer länger und tiefer: wie eine klaffende Wunde, die immer schlimmer wird. Fruchtbare Erde wurde abgeschwemmt. Der Graben entwickelte Seitenarme. Er fraß unsere Felder regelrecht auf. Wir versuchten den Graben zu bändigen, indem wir Wälle aus Steinen und Buschwerk darin bauten. Doch die Regenfluten rissen sie hinfort. Erst als Menschen für Menschen Maurer beauftragte und Drahtkörbe brachte, bekamen wir eine Chance auf Erfolg. Mit Hilfe der Fachleute bauen wir mit den Drahtkörben stabile Absperrungen quer zum Grabenverlauf – ähnlich einem kleinen Staudamm.

Die mit Steinen gefüllten Drahtkörbe trotzen der Wucht der Fluten. An den Mauern lagert sich abgeschwemmte Erde ab und füllt den Graben wieder auf. An den Hängen pflanzen wir Bäume. Die Wurzeln halten den Mutterboden fest. Viele Tage lang schleppe ich zusammen mit meinen Nachbarn Steine für die Drahtkörbe. Es geht um die Bewahrung unserer Felder, also um die Existenz unserer Familien.

Mardia und ihr glückliches Leben

Lesen Sie all unsere Geschichten aus Äthiopien

Lesen Sie all unsere Reportagen und Stories aus Äthiopien und verschaffen Sie sich einen Einblick in unsere Arbeit. Lernen Sie indes die Familien in unseren Projektregionen kennen, die wir mit Ihrer Hilfe unterstützen können.

  • MfM_Paten_Popup_Var2

    Bleiben Sie auf dem Laufenden!

    Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über unsere Projekte in Äthiopien sowie aktuelle Aktionen in Deutschland. Bitte tragen Sie unten Ihre E-Mail-Adresse ein - sie wird ausschließlich für Informationen über die Stiftung Menschen für Menschen verwendet.

    Vielen Dank für Ihr Interesse!

    Ihre Anmeldung war erfolgreich!