Gleichberechtigung in schlechter Verfassung


"Nur wenn wir die soziale Stellung der Frauen verbessern, wird Äthiopien dauerhaft die Armut überwinden können!", sagt Karlheinz Böhm und ermahnt damit bei nahezu jeder öffentlichen Ansprache die Menschen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau. Denn obwohl die äthiopische Verfassung Frauen weitgehend dieselben Rechte wie Männern einräumt, sind Mädchen und Frauen im Alltag noch immer stark benachteiligt und tragen die Hauptlast der Armut – im wahrsten Sinne des Wortes sogar, wenn man sie über Kilometer hinweg Holzbündel oder schwere Wasserkrüge tragen sieht. Derartig zeit- und arbeitsintensive Aufgaben im Haushalt verwehren ihnen ebenso wie die althergebrachte Denkweise den Zugang zu Schul- und Berufsbildung und damit auch zur Erwerbstätigkeit.

Menschen für Menschen für Frauen

Die Lebensbedingungen der Frauen zu verbessern und ihre soziale Stellung nachhaltig zu stärken, ist eines der Hauptanliegen von Menschen für Menschen. Aufklärungskampagnen, Weiterbildungsmassnahmen sowie Trainingskurse für eine verbesserte Haushaltsführung, Familienplanung und Hygiene gehören ebenso zu den Massnahmen wie Kreditprogramme, die armen Bäuerinnen und allein erziehenden Müttern die Möglichkeit zu einem eigenen Verdienst bieten und damit die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.


Unsere Bilanz

– über 17'600 Kleinkreditnehmerinnen

– Weiterbildungsmassnahmen für über 45'400 Teilnehmerinnen

– 4 Wohnheime für Schülerinnen

– Erfolgreiche Aufklärungsarbeit zu Frühverheiratung und weiblicher Genitalverstümmelung

Spendenkonto:
Kto.-Nr. 18180018
BLZ 701 500 00
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