Immer mehr Menschen möchten einen sinnvollen Beitrag leisten und die Ungerechtigkeiten dieser Welt nicht weiter hinnehmen. In welcher Form Sie sich engagieren, hängt ganz von Ihren persönlichen Möglichkeiten, Kontakten, Ideen und Erfahrungen ab.
Ehrenamtlich aktiv
Grundsätzlich kann jeder, die Ziele und Projekte von Menschen für Menschen nicht nur finanziell, sondern auch durch eigene Aktivitäten in Deutschland unterstützen. In Absprache mit dem Büro in München sind alle Interessenten, die Zeit und Motivation mitbringen herzlich willkommen, sich ehrenamtlich zu betätigen oder einen Arbeitskreis zu gründen.
Neben den Büros von Menschen für Menschen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien, gibt es in Deutschland viele Arbeitskreise und zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich für unsere Arbeit in den ländlichen Projektgebieten Äthiopiens stark machen.
Hier gelangen Sie in unser Ehrenamtsportal, wo Sie sich über die bestehen Arbeitskreise und Spendenaktionen informieren sowie Kontakt zu den Ansprechpartnern aufnehmen können.
Wenn Sie Ihre Aktionen bei uns einstellen, können Sie per Auswahl angeben, für welchen Arbeitskreis Sie das tun möchten. Zum Einstellen einer eigenen Aktion klicken Sie bitte hier.
Ein "Rezept" oder gar eine "Gebrauchsanweisung" für die ehrenamtliche Mitarbeit gibt es nicht. In welcher Form Sie sich engagieren können, hängt von ihren persönlichen Möglichkeiten, Kontakten, Ideen und Erfahrungen ab.
Eine Reihe von Informationsmaterial sowie Veranstaltungsvorschläge stehen ihnen hier ebenso zur Verfügung, wie der reiche Erfahrungsschatz vieler Menschen, die sich bereits seit Jahren für Äthiopien einsetzen.
Sie können sich natürlich einfach einem bestehenden Arbeitskreis in ihrer Nähe anschließen oder einen neuen Arbeitskreis gründen. Ein Arbeitskreis sollte aus mehreren Personen bestehen, die sich in regelmäßigen Abständen treffen und gemeinsam Aktionen zur Unterstützung der Äthiopienhilfe planen und durchführen.
Informationen zur Beteiligung bzw. zur Gründung eines Arbeitskreises erhalten Sie von unserer Ehrenamtskoordinatorin Melanie Koehler unter 089-38397961 oder melanie.koehler@menschenfuermenschen.org.
Das Neueste über die Arbeit von Menschen für Menschen teilen wir unseren ehrenamtlich Aktiven in einem regelmäßig erscheinenden Online-Newsletter und in unserem NAGAYA MAGAZIN, das viermal im Jahr erscheint, mit.
Im Bereich Aktionen finden Sie einige Anregungen und Ideen, eigene Vorschläge sind natürlich ebenfalls jederzeit willkommen.
Vorträge
Bereits seit den Anfängen der Hilfsorganisation ist Joachim Gröger dabei. Er gehörte zu der kleinen Gruppe um Karlheinz Böhm, die 1981 den Grundstein für Menschen für Menschen legte. Zuvor war Gröger viele Jahre beim Technischen Hilfswerk ehrenamtlich tätig und galt daher als Techniker im Team von Karlheinz Böhm. Für seine Tätigkeit bei Menschen für Menschen erhielt er bereits 1987 den Bundesverdienstorden.
Als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates und regionaler Ansprechpartner betreut er die Arbeitskreise und Schulzentren im Norddeutschen Raum. Über seine zahlreichen Aufenthalte in Äthiopien und das von Menschen für Menschen praktizierte Prinzip der Hilfe zur Selbstentwicklung berichtete Joachim Gröger bis heute in über 3.000 Vorträgen. Schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie mehr über die Arbeit der Stiftung aus erster Hand von Joachim Gröger erfahren möchten.
Mitarbeit im Ausland
Viele Menschen haben den Wunsch, im Ausland zu helfen und sind enttäuscht, wenn sie erfahren, dass ein solcher Einsatz doch nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen ist. In Äthiopien beispielsweise ist es für einen Ausländer sehr schwer, eine Arbeitsgenehmigung zu erhalten. Die äthiopische Regierung ist mit Recht der Meinung, dass der Einsatz von Ausländern nur in sehr speziellen Bereichen für das Land sinnvoll ist.
Seit Beginn unserer Tätigkeit versuchen wir jede neue Stelle, die wir in Äthiopien schaffen, mit einem/einer Einheimischen zu besetzen. Nur in den Bereichen, in denen Kenntnisse notwendig sind, die Einheimische nicht haben können, setzen wir Europäer ein. Dies hat zur Folge, dass derzeit bei 814 Angestellten nur fünf Europäer im Einsatz sind.
Da wir mit dieser Strategie bisher sehr gute Erfolge erzielt haben, möchten wir auch nicht davon abkommen und weiterhin unsere Arbeit mit Äthiopiern umsetzen. Deshalb bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir leider in unserer Organisation keine Einsatzmöglichkeit sehen.
