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Der 37-jährige Bauer Nuur ist einer von 6000 Siedlern, der mit seiner Familie nach Kollo Siri umsiedelte, um dem Hunger und der Armut zu entfliehen. In der neuen Heimat kamen sie jedoch in furchtbare neue Not. Erst eine Idee von Menschen für Menschen brachte Rettung. |
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Schon in den 80er Jahren begegnete der Bautechniker und Geograph Martin Grunder zum ersten Mal Karlheinz und Almaz Böhm. Seit vielen Jahren arbeitet er nun als Projektkoordinator bei Menschen für Menschen. |
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1/20/2010 |
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Die Stiftung Menschen für Menschen unterstützt die gesundheitliche Versorgung der Einwohner des Kelala Verwaltungsbezirks in Süd-Wollo mit der Übergabe eines Ambulanzfahrzeuges. Almaz und Karlheinz Böhm übergaben das Fahrzeug in Äthiopien persönlich an Bezirksverwalter Mesfin Dagne und eine Gruppe muslimischer wie christlicher Glaubensvertreter. Das Fahrzeug, ein als Ambulanzfahrzeug ausgerüsteter Toyota Landcruiser, soll für 137.000 Menschen Krankentransporte in Notfällen ermöglichen.
In Kelala, einer abgelegenen, ländlichen Region mit nur wenig Infrastruktur, bieten nur zwei Krankenzentren medizinische Hilfe an, 26 Krankenstationen arbeiten zusätzlich im Bereich gesundheitliche Vorsorge. Patienten mit erforderlicher klinischer Behandlung müssen ins 164 km entfernte Dessie oder ins 56 km entfernte Akesta überwiesen werden. Das Ambulanzfahrzeug, das etwa 33.000 Euro kostet, wird der Bezirksverwaltung überstellt, um über notwendige Krankentransporte die Gesundheit und das Leben der Patienten zu bewahren, speziell für Frauen mit Entbindungskomplikationen.
Mit dem Ambulanzwagen für Kelala hat die Stiftung insgesamt bereits 26 Fahrzeuge für Krankentransporte durch Hospitäler, Krankenzentren und das Äthiopische Rote Kreuz zur Verfügung gestellt. Demnächst werden drei weitere Ambulanzfahrzeuge an die Bezirksverwaltungen der Regionen Hagere Mariam Kessem, Degolo und Borecha in den Provinzen Nord-Shoa, Süd-Wollo, respektive Illubabor übergeben.
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