|
|
|
|
|
|
|
Denn Wissen schenkt Selbstvertrauen und Unabhängigkeit. Und schützt Mädchen davor, schon als Teenager verheiratet zu werden. |
|
|
|
|
|
Begleiten Sie Shukuri auf ihrem Weg in die Schule. |
|
|  |

Ikram Adem und ihr Bruder Nasir gehören zu den 400 Schülern, die das Glück haben, in die Abdul Kadir Schule zu gehen. Diese Schule im Osten Äthiopiens konnte Dank der Band "Killerpilze" und der Aktion "Punk macht Schule" gebaut werden. Die Eltern der beiden sind arme Bauern, sie können weder lesen noch schreiben. Ikram und Nasir sind nun die ersten von sechs Geschwistern, die in einer Schule lernen können - "für sich selbst und für das ganze Land", wie ihre Eltern meinen. Die drei Bandmitglieder der Killerpilze kennen die Geschwister schon seit Ende 2006. Damals reisten Flo, Mäx und Fabi das erste Mal nach Äthiopien und waren schockiert von der Schule, die sie in Abdul Kadir vorfanden: Die Kinder saßen dort auf dem nackten Lehmboden, dicht gedrängt in dunklen Räumen. Für die Jungs von den Killerpilzen unglaublich - wie kann man hier irgendetwas lernen? Mit Hilfe der "Punk macht Schule"-Aktion, an der sich hunderte junger Menschen beteiligten und Spendensammelten, ermöglichten sie den Bau einer neuen Schule. Schon Anfang 2008 konnten die Killerpilze an der Einweihung der neuen Schule teilnehmen. Bei dieser Gelegenheit trafen sie auch Ikram und Nasir wieder:
Klicken Sie bitte auf das Bild, um den Filmbeitrag vom Besuch der Killerpilzen in der Abdul Kadir Schule aus der ZDF-Gala vom 23.04.2008 zu sehen (24 MB, Windows Media Player erforderlich). Realisation: Mareile Morawietz
Ikram Adem hat die siebte und ihr Bruder Nasir die sechste Klasse abgeschlossen. Nasir ist Klassenbester von 21, Ikram siebente von 25 Schülern geworden. Nach anfänglicher Schüchternheit grinsen beide stolz von einem Ohr bis zum anderen. "Die Schule macht uns einfach klüger", erklärt Nasir. "Der Verstand wird heller. Früher wussten wir nicht einmal, was Unterricht ist. Jetzt versuche ich, andere zu ermutigen zu lernen. Lernen ist schön." Seine Schwester fügt hinzu: "Wir konnten weder schreiben noch lesen und dachten: Was soll Schule schon nutzen. Jetzt ist Oromifa mein Lieblingsfach. Und Englisch, aber das ist so schwer."
Für die Zukunft haben die Geschwister schon große Pläne: "Ich möchte Tiermedizinerin werden. Wenn hier bei uns die Tiere krank sind, müssen wir sie den weiten Weg bis nach Babile bringen, um sie behandeln zu lassen. Viele Tiere könnten gerettet werden, wenn wir sie gleich hier behandeln könnten. Unsere Tiere sind lebenswichtig für uns. Deshalb will ich lernen, ihre Krankheiten zu behandeln." Nasir möchte Geschäft mit Bildung verbinden. "Ich will hier in der Gegend eine Privatschule aufmachen, wie es sie auch in Addis Abeba gibt. Das hilft guten Schülern. Mit der Zeit werden alle sehen, wie gut Bildung für uns ist." Vielleicht ändern sich die Berufswünsche der beiden noch, aber: "Auf jeden Fall wollen wir hier in unserer Gegend für unsere Leute was machen - damit sich noch mehr ändert als bisher."
Unterstützen Sie Kinder wie Ikram und Nasir, ihre Pläne für eine bessere Zukunft zu verwirklichen:
|  |
![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |