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Berhanu Negussie
 
"Karlheinz Böhm schenkte mir den Glauben an eine gerechtere Welt!"
Seit 1981 ist Berhanu Negussie ein enger Mitarbeiter von Karlheinz Böhm. Der ehemalige Sozialarbeiter begleitete Böhm zuerst als Übersetzer. Inzwischen leitet er als Landesrepräsentant Menschen für Menschen in Äthiopien.
Ende Oktober 1981 reiste Karlheinz Böhm zum ersten Mal nach Äthiopien und besuchte ein Flüchtlingslager mit etwa 1.500 Halbnomaden des Stammes der Hauiwa in Babile / Ost-Äthiopien. Gemeinsam mit ihnen begann das erste Projekt im ca. 30 km entfernten Erer-Tal, wo die Flüchtlinge in vier neue Dörfern siedeln konnten.

Heute betreibt Menschen für Menschen in neun Regionen Äthiopiens integrierte ländliche Entwicklungsprojekte. Das Prinzip der "integrierten ländlichen Projekte" hat die Stiftung entwickelt, um dauerhafte und tragfähige Veränderungen anzustoßen. Gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung werden Maßnahmen in den unterschiedlichen Projektbereichen ganzheitlich angegangen und miteinander verzahnt. Diese schließen agro-ökologische Projekte, den Bau von Brunnen, Mädchenwohnheimen und Schulen ebenso ein wie den Ausbau des Gesundheitswesens und immer intensiver auch Ausbildungsprogramme und aufklärende Maßnahmen zur Besserstellung der Frauen in der Gesellschaft. Darüber hinaus gibt es in weiteren Gebieten Infrastruktur- und Einzelprojekte. 
In Äthiopien sind über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (darunter nur fünf Europäer) im Einsatz.

Grafische Darstellung der integrierten ländlichen Projekte als PDF downloaden.